"Die Welt zu Gast in Mülheim"...

Gäste aus aller Welt kamen gestern (12.6.) in der Mülheimer Stadthalle zusammen, um an der Tagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) "Age friendly cities" teilzunehmen. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld ließ es sich nicht nehmen, die weitgereisten Tagungsteilnehmer persönlich zu begrüßen.

Die Metropole Ruhr soll eine der altersfreundlichsten Regionen der Welt werden, dazu verpflichten sich die Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets im Rahmen des internationalen Projekts "Age Friendly Cities" der WHO. "Eigene Stärken präsentieren und von anderen lernen" - das ist die Zielvorgabe des Treffens in Essen und Mülheim, zu dem Experten aus London, Tokio, Shanghai, Melbourne, Buenos Aires, Ottawa, Istanbul, Islamabad und Brighton angereist sind. Das Ruhrgebiet ist die einzige deutsche Metropole, die sich den "Age Friendly Cities" angeschlossen hat.
Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Themen "Sicherheit und Unabhängigkeit: Wohnen und haushaltsnahe Dienstleistungen", "Gesundheit: Prävention und Gesundheitsförderung", "Partizipation" sowie "Kultur und Bildung im Alter". Veranstalter sind das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, der Regionalverband Ruhr und das Institut Arbeit und Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen.
"Die Städte des Ruhrgebiets haben sich im März diesen Jahres in einer offiziellen Erklärung verpflichtet, die Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam anzugehen," erinnerte Dagmar Mühlenfeld in ihrer Begrüßung.

Kernstück der gemeinsamen Erklärung sei es, die Interessen und Bedürfnisse älterer Menschen in der Metropole Ruhr in besonderer Weise zu berücksichtigen.

"Für uns gibt es gar keine andere Möglichkeit, als sich an die Spitze der Bewegung zu setzen und den demografischen Wandel aktiv zu gestalten, da wir die Stadt mit der höchsten Anzahl an über-60-jährigen im Ruhrgebiet sind. Bis ins Jahr 2025 wird diese Zahl weiter steigen", so die Oberbürgermeisterin.

Partner in der Stadt und in der Region, aber auch Kontakte in andere Länder, mit denen man Erfahrungen austauschen kann, sind in diesem Prozess unverzichtbar.

Mülheim selbst ist bereits heute Teil einer transnationalen Entwicklungspartnerschaft für wohnortnahe Dienstleistungen, an dem u.a. italienische und dänische Partner beteiligt sind. Darüber hinaus wird Mülheim - sobald die Bewilligung durch ist -, Partner in einem Projekt mit französischer Beteiligung.

 

Kontakt


Stand: 13.06.2007

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Bookmarken | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel