Ausstellung
Ulrich Hinz
Mal sehen...
14. Mai bis 21. Juni 2013
Mal sehen,
was da hängt an Bildern. Was sie sagen und ausdrücken wollen.
Mal sehen, wie der Maler selbst sein Malen sieht.
Mal hören, was er sagt - könnte vielleicht spannend sein: Denn der Maler ist Rundfunk-Journalist und Geologe.
Er buddelt in der Gegenwart und in Jahrmillionen Erdgeschichte herum. Als Naturwissenschaftler will er hinter die Dinge und sozusagen durch die Formationen blicken. Dies versucht er zu zeigen.
Dabei erscheint dem Künstler nichts als abstrakt. Was sich da bei ihm im Kopf abspielt gestaltet sich über Pinsel, Spachtel, Malgrund und Farbe.
Mal sehen!
Die Vernissage findet am Montag, 14. Mai um 18.00 Uhr in der 3. Etage der Stadtbibliothek im MedienHaus statt.
Hinz ist studierter Geologe. So gestalten sich auch seine Bilder - in Durchblicken, Ausblicken oder Momentaufnahmen, was sich in der Natur hinter, zwischen, auf oder unter der Oberfläche verbirgt. Als Mensch aus dem Ruhrgebiet ist er beeinflusst von Industrie und Bergbau und auch von deren Archäologie – ebenso wie vom Strukturwandel. Es geht ihm darum, in Farben, Formen und Visionen eine eigene Sprache zu finden, die auf der Grenzlinie von „gegenständlich“ und „ungegenständlich“ angesiedelt ist. Dazu kommen Empfindungen und Gedanken, die Bilder entstehen lassen, deren Wirklichkeit gleichsam in Träumen gedacht und auch so gemalt worden sind. Hinz glaubt, dass nichts auf dieser Welt „abstrakt“ ist. Denn jede Form - sagt er - findet sich in der Natur wieder.
Zu Gast im Medienhaus:
Seelöwen aus dem Aquarius Wassermuseum der RWW
Im Jahr der Kulturhauptstadt 2010 präsentierte das Aquarius Wassermuseum einen neuen Ausstellungsbereich: Virtuelles Wasser. Aus diesem Anlass beauftragte die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH den Konzeptkünstler Ottmar Hörl mit der Installation von 300 Seelöwen-Objekten auf dem Aquarius-Vorplatz. Für Hörl verkörpern die „Seelöwen ideal den Aspekt ‚Wasser’, denn Wasser ist ihr Lebenselement.“
Zwei Wochen lang war die spektakuläre Kunstaktion für jedermann zugänglich, die Installation konnte durchschritten und berührt werden - getreu dem Aquarius-Prinzip „Anfassen erlaubt“.
Wer die Aktion damals verpasst hat, der hat jetzt Gelegenheit, die gut ein Meter großen Objekte aus der Nähe zu betrachten. 100 Seelöwen aus dem Bestand des Aquarius werden seit dem 4. Mai im Medienhaus am Synagogenplatz in Mülheim ausgestellt.
„Mit dem Medienhaus haben wir einen idealen Ausstellungsort gefunden“, so Andreas Macat, Leiter der RWW-Museen. „Auf einer Terrasse im geschützten Außenbereich sind die Objekte hervorragend platziert. Durch die großen Fensterflächen sind sie für Bibliotheksnutzer gut sichtbar, und bei schönen Wetter kann man sogar draußen neben den Seelöwen Platz nehmen – zum Beispiel bei der Lektüre eines guten Buches.“
Ottmar Hörl ist Bildhauer, Professor und Präsident an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und gilt als einer der erfolgreichsten Multiple-Künstler weltweit. Seine Multiples sind reproduzierbare Objekte, anknüpfend an eine Linie in der bildenden Kunst, die von Marcel Duchamp ausgeht und bis Andy Warhol und Joseph Beuys reicht. Ob Dürer-Hasen in Nürnberg, Eulen in Athen oder Seelöwen in Mülheim – Hörls Installationen sind vor allem kommunikative Angebote. „Ich freue mich, wenn Menschen über meine Installationen nachdenken und einen spielerischen Zugang zu Ihnen bekommen“, so der Konzeptkünstler.
Ein weiterer Aspekt der Multiples ist, dass sie erschwinglich sind:
Die limitierten Seelöwen-Objekte aus dem Bestand der RWW können zum Preis von 220 EUR erworben werden.
Stand: 13.05.2013
Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden









[schließen]
Bookmarken bei