Dramatikerpreis im Rahmen der stück 2003 vergeben

Den Mülheimer Dramatikerpreis 2003 erhält
Fritz Kater für „zeit zu lieben zeit zu sterben„
in der Inszenierung des Thalia Theater Hamburg.
Die Jury diskutierte ihre Entscheidung in öffentlicher Sitzung und
votierte mit je drei Stimmen für Fritz Kater und Roland
Schimmelpfennig. Ausschlaggebend für die Entscheidung war letztlich
die bessere Platzierung von Fritz Kater im Votum des Publikums.
In der Publikumsgunst am besten schnitt Martin Heckmanns ab ("Schieß
doch, Kaufhaus!")
Der Jury gehörten an:
Martin Berg, Goethe-Institut Inter Nationes, Bereichsleiter Theater /
Tanz
Jürgen Berger, freier Journalist
Oliver Bukowski, Autor
Verena Buss, Schauspielerin
Christine Dössel, Sprecherin des Auswahlgremiums
Barbara Mundel, Intendantin Luzerner Theater
Fritz Kater war im vergangenen Jahr mit "Fight City. Vineta" erstmals
im Mülheimer Wettbewerb vertreten.
Das Preisträgerstück 2003 "zeit zu lieben zeit zu sterben" wird zu
den Salzburger Festspielen eingeladen und am 29. und 30. August dort
aufgeführt.
Statistisches: Zu den sieben Stücken in elf Aufführungen kamen rund
3.000 Besucher, was einer Auslastung von 94% entspricht. Neun Vorstellungen waren ausverkauft.
In den Aufführungen des Rahmenprogramms wurden zirka 330 Zuschauer
gezählt.
„Die sexuellen Neurosen unserer Eltern" war seit Beginn der Mülheimer
Theatertage 1976 das 175. Stück.

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Stand: 06.06.2003

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