Dringende Arbeiten auf der A 40 - Achtung Staugefahr!

Mit einer Presse-Mitteilung macht die Stadt Essen auf Bauarbeiten auf der A 40 aufmerksam. Da auch Mülheimer Verkehrsteilnehmer betroffen sind, veröffentlichen wir an dieser Stelle den Wortlaut der Essener Mitteilung:

Auf der A 40 sind zwischen den Anschlussstellen Essen-Ost und Essen-Zentrum dringende Bauarbeiten notwendig, mit erheblichen Auswirkungen auf den überregionalen und innerstädtischen Verkehr. An der Helbingbrücke und der Brücke über die S-Bahn in der Essener Innenstadt muss der Korrosionsschutz erneuert werden. Ist dieser Schutz nicht gewährleistet, kann möglicherweise schon beim nächsten Frost Salzwasser in den Beton eindringen und so die Brücken zerstören. Im Zuge der Arbeiten werden außerdem vor und hinter den beiden Brücken Spurrillen auf der Fahrbahn entfernt und sogenannter "Flüsterasphalt" aufgetragen. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der für Autobahnen verantwortlich ist, wird mit den Arbeiten am Freitagabend, 20. August, beginnen. Für die umfangreichen Arbeiten sind zwei Wochen geplant; sie sollen in der verkehrsärmeren Ferienzeit abgeschlossen werden. Die Polizei Essen und das Straßenverkehrsamt Essen arbeiten eng mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zusammen, um die unvermeidlichen Belastungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner möglichst gering zu halten. Das Straßenverkehrsamt hat die Streckenführung und Ausschilderung der innerstädtischen Umleitungen übernommen. Die Polizei wird den Straßenverkehr während der Baumaßnahme aufmerksam beobachten und – sofern notwendig - den Verkehr in der Stadt regeln. Alle drei Dienststellen wollen sich ferner laufend über den aktuellen Stand informieren, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Die Baumaßnahme gliedert sich in drei Abschnitte. Verläuft alles planmäßig und das Wetter spielt mit, werden die Arbeiten pünktlich zum Ferienende abgeschlossen. Jeder der Arbeitsschritte hat sehr unterschiedliche Auswirkungen auf die Verkehrsführung auf der A 40 und auf den innerstädtischen Verkehr in Essen:

• In der ersten Phase, die am Freitag, 20. August, ab 20 Uhr beginnt, liegt der Schwerpunkt der Arbeiten in Fahrtrichtung Duisburg mit Umleitung des Verkehrs über die A 52 und A 3; der Verkehr in Richtung Dortmund ist in diesem Arbeitsschritt nicht betroffen und kann ungehindert fahren.

• In der zweiten Phase, die ab Freitag, 27. August, 20 Uhr startet, wird dann auch der Korrosionsschutz der Brücken in Fahrtrichtung Dortmund erneuert; eine Fahrmöglichkeit in Richtung Dortmund wird jedoch aufrechterhalten.

• Die dritten Phase ist vorgesehen für das Wochenende von Freitag 3. September, 20 Uhr bis Montagmorgen, 6. September, 5 Uhr. Damit in dieser Zeit auf allen Fahrspuren der Flüsterasphalt aufgetragen werden kann, ist die A 40 an diesem Wochenende voll gesperrt. Für alle drei Arbeitsschritte gilt: Wer für die Zeit der Bauarbeiten nicht unbedingt über die A 40 fahren muss, sollte rechtzeitig andere Routen wählen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Für Fragen rund um die Baumaßnahme bietet der Landesbetrieb Straßenbau NRW eine Hotline an. Sie ist zu erreichen unter der Telefonnummer 0800-787277. Aktuelle Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch auf den Internet-Seiten www.strassen.nrw.de oder unter www.essen.de.

Die einzelnen Arbeitsschritte im Detail:

1. Phase (Beginn: Freitag, 20. August, 20 Uhr) In der ersten Woche der Baumaßnahme bleibt in Fahrtrichtung Dortmund alles wie gewohnt und der Verkehr kann ungehindert fahren. Alle Anschlussstellen sind frei. Die Arbeiten konzentrieren sich in dieser Zeit allein auf die Fahrtrichtung Duisburg. In dieser Richtung wird die Fahrbahndecke auf den Brücken erneuert und "Flüsterasphalt" aufgetragen. Wer auf der A 40 weiter Richtung Duisburg fahren will, wird am Autobahndreieck Essen-Ost über die A 52 und weiter zu A 3 bis zum Autobahnkreuz Duisburg umgeleitet. Von dort können Verkehrsteilnehmer dann wieder auf die A 40 in Richtung Venlo oder Oberhausen, Mülheim und Essen fahren. Der innerstädtische Verkehr kann in Fahrtrichtung Duisburg an den Anschlussstellen Essen-Frillendorf und Essen-Huttrop nicht auffahren. Die Abfahrt Essen-Frillendorf ist jedoch frei. Außerdem stehen die Anschlussstellen Essen-Kray, Essen- Zentrum, Essen-Holsterhausen und Essen-Frohnhausen wie gewohnt zur Verfügung.

2. Phase (Beginn: Freitag, 27. August, 20 Uhr) In der zweiten Woche der Bauarbeiten bleibt in Fahrtrichtung Duisburg die A 40 weiterhin gesperrt, ebenso bleibt die Sperrung der Anschlussstellen Essen-Frillendorf und Essen- Huttrop bestehen. Nachdem die Fahrspuren in Fahrtrichtung Duisburg fertiggestellt sind, wird nun der Fahrbahnbelag auf den beiden Brücken in Fahrtrichtung Dortmund erneuert. Trotz der Arbeiten wird der Verkehr auf der A 40 in dieser Richtung über zwei Behelfsspuren aufrecht erhalten. Die rechte Fahrspur verläuft über einen Teilabschnitt der Anschlussstelle Essen- Zentrum; die linke Fahrspur führt über die bereits fertiggestellte Gegenfahrbahn. Weitere Fahrspuren können jedoch aus Platzgründen auf der Gegenfahrbahn nicht angeboten werden. Hierfür bieten die Brücken nicht genug Ausweichfläche. Da die rechte Behelfsspur einen Teil der Auffahrt Essen- Zentrum nutzt, kann der innerstädtische Verkehr in Höhe Bismarckplatz nicht mehr auf die A 40 auffahren. Eine Umleitung führt über die Helbingstraße, Kronprinzenstraße, Ruhrallee zur A 52-Anschlussstelle Essen-Bergerhausen. Von dort geht es dann weiter über die A 52 zurück zur A 40.

3. Phase (Beginn: Freitag, 3. September, 20 Uhr bis Montag, 6. September, 5 Uhr) Nur an diesem Wochenende wird die A 40 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, damit auf allen Fahrspuren in Richtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Essen- Zentrum und dem Autobahndreieck Essen-Ost Flüsterasphalt aufgetragen werden kann. In Richtung Duisburg bleibt die Umleitung über die A 52 und A 3 bestehen. Auch die Anschlussstellen Essen- Frillendorf und Essen-Huttrop sind weiterhin gesperrt. Der Verkehr der A 40 in Fahrtrichtung Dortmund wird an diesem Wochenende über Stadtstraßen zur A 52 umgeleitet. Der Weg führt über die Holsterhauser Straße, Friedrichstraße, Hohenzollernstraße, Kronprinzenstraße und Ruhrallee zur Anschlussstelle Essen-Bergerhausen. Von dort gelangt der Verkehr über die A 52 wieder auf die A 40; der Autobahnzubringer wird für die Zeit der Bauarbeiten zweispurig befahrbar sein. Außerdem kann wegen der Arbeiten die Anschlussstelle Essen- Huttrop in Fahrtrichtung Dortmund nicht befahren werden. Die Umleitung ist vorgesehen über die Steeler Straße, Herkulesstraße, Engelbertstraße und Frillendorfer Straße zur Anschlussstelle Essen-Frillendorf. Eine zweite Umleitung führt über die Steeler Straße, Huttropstraße, Töpferstraße und Ruhrallee zur A 52-Anschlussstelle Essen-Bergerhausen. Insbesondere an diesem Wochenende gilt: "Erhöhte Staugefahr!" Deshalb sollte jeder, der sich auskennt, die A 40 und die für die Umleitung benötigten Straßen meiden oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

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Stand: 18.08.2004

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