Archiv-Beitrag vom 22.06.2010"ecopolicyade 2010"

Vernetztes Denken in NRW

Am Montag, 21. Juni fand in der Otto-Pankok-Schule der zweite Landesentscheid der "ecopolicyade 2010 - vernetztes Denken in Nordrhein-Westfalen" statt.

„ecopolicyade 2010 – Landesentscheid NRW in der Otto-Pankok-Schule. 21.06.2010 Foto: Walter Schernstein


Neun Schülerteams ermittelten den Landessieger in der Gesellschaftssimulation "ecopolicy", unter anderem mit Schülern der Otto-Pankok-Schule, der Karl-Ziegler-Schule und der Willy-Brandt-Schule aus Mülheim. Dieser Vergleichskampf um eine Fahrkarte für das beste Team zum Bundesentscheid am 2. Juli nach Berlin in den Deutschen Bundestag wurde bereits zum zweiten Mal in NRW veranstaltet. Die Aufgabe bestand für die Teilnehmer darin "Ein Paradies in Staatsform" zu schaffen.

„ecopolicyade 2010 – Landesentscheid NRW in der Otto-Pankok-Schule. 21.06.2010 Foto: Walter Schernstein

 

„ecopolicyade 2010 – Landesentscheid NRW in der Otto-Pankok-Schule. 21.06.2010 Foto: Walter Schernstein

 
Zur Reise nach Berlin reichte es für unsere Teilnehmer zwar nicht, doch Bastian Pecher und Raphael Becher von der Willy-Brandt-Schule schafften einen hervorragenden vierten Platz und damit das beste Mülheimer Ergebnis.

Was ist die "ecopolicyade" eigentlich?

Die "ecopolicyade" ist eine Aktion, an der Schüler der Klassen sieben bis zehn aller Schularten teilnehmen. Der Wettbewerb basiert auf der PC-Simulation "ecopolicy" von Frederic Vester, bei der Jugendliche ihre Fähigkeiten im systemischen Denken und gesellschaftsverantwortlichen Handeln unter Beweis stellen.

„ecopolicyade 2010 – Landesentscheid NRW in der Otto-Pankok-Schule. 21.06.2010 Foto: Walter Schernstein


Jedes Team versucht dabei einen Staat, der sich in Nöten befindet, während einer zwölfjährigen Regierungszeit durch kluge Entscheidungen und Erkennen von Zusammenhängen, in einen paradiesischen Zustand zu regieren. Dabei müssen Faktoren in einem Wirkfeld mit Verstand und und Weitsicht entsprechend beeinflusst und berücksichtigt werden. Die Grundlagen für das Spiel bilden reale statistische Daten aus dem Zusammenwirken von Wirtschaft, Politik, Bildung und Umwelt. Gespielt wird ein bundeseinheitliches Szenario im Industrie- und Schwellenland. Die Idee für das realistische Simulationsspiel kommt aus Schleswig-Holstein und wird von Landes- und Bundespolitikern aus allen Bundesländern unterstützt.

Für Dr. Susanne Dickel von der Mülheimer Initiative für Klima-Schutz ist dieser Wettbewerb "effektiver als jede Projektwoche". Die Leiterin der Initiative hat die "ecopolicyade 2010" in Mülheim mitveranstaltet und weiß, "dass unsere Umwelt wie ein Mobile reagiert - greift man an einer Stelle ein, kommt das Ganze in Bewegung und dabei entstehen nicht nur die gewünschten Effekte." 
Die "ecopolicyade" macht den Teilnehmern vor allem klar: "Alles ist mit allem verbunden." Dies haben die Schüler dabei gelernt - und gewonnen.

 

Fotos: Walter Schernstein

 

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Stand: 23.06.2010

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