Einweihung Badminton-Spitzensportzentrum
Rede für Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld
zur Einweihung des neuen Badminton-Spitzensportzentrums
am Montag, 07. Februar 11, 15 Uhr,
Sporthalle Südstraße
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Sehr geehrte Frau Ministerin Schäfer,
sehr geehrter Herr Kerst (Präs. Dt. Badminton-Verband),
sehr geehrte Herren und Damen,
liebe Sportler und Sportlerinnen,
ich freue mich, Sie im Namen der Stadt Mülheim an der Ruhr zu der heutigen Einweihung des Badminton-Spitzensportzentrums begrüßen zu dürfen. Besonders ehrt uns natürlich, dass Sie, sehr geehrte Frau Ministerin Schäfer, die Einweihung mit einem persönlichen Grußwort begleiten und dadurch die Bedeutung der Maßnahme und des Standortes in Mülheim an der Ruhr für den Badminton-Sport hervorheben. Herzlich willkommen in der „Badmintonstadt“ Mülheim an der Ruhr!
Ein besonderer Willkommensgruß gilt auch den BotschafterInnen der Sportstiftung NRW, Ulrike Nasse-Meyfarth, Wolfgang Bochow, Christian Keller und Carsten Fischer, die ich stellvertretend für alle Sportfunktionäre begrüße.
Seit den 60er und 70er Jahren besteht zwischen der Stadt Mülheim und dem Badmintonsport eine ganz besondere Beziehung. Bereits damals hat der 1. Badmintonverein Mülheim mit dem Gewinn zahlreicher Deutscher Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften den Badmintonsport in unserer Stadt bekannt und populär gemacht. An dieser Stelle möchte ich dem 1. BVM nochmals herzlich zum vorzeitigen Aufstieg in die 1. Bundesliga gartulieren! Ein toller Erfolg!
Die erfolgreiche Ausrichtung vieler nationaler und internationaler Badmintonveranstaltungen, die Verlegung der Geschäftsstellen des Deutschen Badmintonverbandes und des Badminton–Landesverbandes NW in unsere Stadt im Jahre 1981 und die Einrichtung des Bundes- und Landesleistungszentrums Badminton im gleichen Jahr haben den Ruf Mülheims als „Badmintonstadt“ bestärkt.
Hierauf und auf die seit Jahrzehnten gewachsene erfolgreiche einvernehmliche Partnerschaft und Zusammenarbeit mit den beiden Badmintonverbänden sind wir stolz.
In enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt, dem Mülheimer Sportbund, den Förderkreis Mülheimer Sport und den Badmintonverbänden ist es unser gemeinsames Ziel, das Badminton–Spitzensportzentrum hier an der Südstraße weiter zu optimieren. Denn schließlich wollen wir das langfristige Ziel der Verbände „Von der Medaillengewinnerin London 2012 bis zum Olympiasieg 2020“ auch erreichen.
Sicher - bis zur Realisierung ist es noch ein langer Weg. Aber jetzt haben wir gemeinsam die besten Voraussetzungen für die hier im Leistungszentrum trainierenden SportlerInnen geschaffen, damit diese sich nach hartem und erfolgreichem Training – hoffentlich - ihren großen Traum vom Medaillengewinn erfüllen können.
Wesentliche Schritte dazu waren die Einrichtung des Yonex–Badminton–Internats im benachbarten „Haus des Sports“, die Kooperation mit der Partnerschule des Leistungssport – der Luisenschule -, die 2009 erfolgte Neustrukturierung der Belegung für die Sporthalle an der Südstraße, die nun ausschließlich dem Badmintonbetrieb zur Verfügung steht, und der in den vergangenen sechs Monaten durchgeführte Umbau sowie die Modernisierung dieser Sporthalle
Ich freue mich daher sehr, dass wir dem Deutschen Badmintonverband und dem Badminton–Landesverband NRW heute mit der umgebauten Sporthalle eine Trainingsstätte übergeben können, die den SportlerInnen beste Trainingsbedingungen auf internationalem Niveau bietet.
Was hier im Rahmen der Modernisierung der Halle im Einzelnen erstellt worden ist, werden Ihnen die MitarbeiterInnen und Trainer bei einem anschließenden Rundgang durch die Halle ausführlich erläutern.
Meine Freude über die Fertigstellung der Sporthalle Südstraße möchte ich aber auch mit einem großen Dank verbinden. Einem Dank an diejenigen, die erst durch ihre finanzielle Unterstützung den Umbau der Halle ermöglicht haben. Ohne die Bereitstellung von Fördermitteln durch das Land NRW und Mitteln des Bundeshaushaltes wäre es angesichts der schwierigen Haushaltslage für die Stadt Mülheim an der Ruhr niemals möglich gewesen, den rund 625.000 Euro teuren Umbau durchzuführen.
40 % dieser Kosten werden vom Land und 30 % vom Bund getragen. Hierfür und auch für die Eigenbeteiligung des Deutschen Badmintonverbandes an dem Umbau der Halle möchte ich mich im Namen der Stadt ausdrücklich bedanken. Hervorheben möchte ich vom Sportministerium des Landes Carmen Plischke, von der Bezirksregierung Claudia Großblotekamp und vom Bundesministerium des Innern Wolfgang Krahforst, die uns von der Antragsstellung bis zur Abrechnung fachkundig und hilfsbeeit unterstützt haben.
Mein Dank gilt aber auch allen, die an der Planung, Ausführung und Betreuung der Umbauarbeiten beteiligt waren. Stellvertretend für die ausführende Firmen möchte ich insbesondere Patrick Neuenhoff, den verantwortlichen Bauleiter des mit dem Umbau beauftragten Ingenieurbüros Ottawa, sowie die mit der Baumaßnahme betrauten MitarbeiterInnen beim ImmobilienService der Stadt, Cornelia Piehl und Walter Stockamp, erwähnen.
Ganz besonders darf ich auch Holger Hasse, dem Bundestrainer Jugend, und Tobias Grosse, Chef-Landestrainer und Leiter des Yonex-Badminton-Internats, danken. Sie haben zusammen mit dem Team des Mülheimer SportService das Projekt von der Antragstellung bis zur Umsetzung mit großem Engagement begleitet.
Den jetzigen und künftigen Nutzern des Leistungszentrums und allen TrainerInnen und BetreuerInnen wünsche ich bei der täglichen Arbeit und der Realisierung ihrer Trainingsziele viel Erfolg - aber auch den nötigen Spaß, ohne den auch im Leistungssport gesteckte Ziele nicht erreicht werden können.
Enden möchte ich mit einem Zitat von dem hier anwesenden ehemaligen Badminton-Europameister Dr. Wolfgang Bochow: "Talent ist wie ein Muskel. Je öfter man trainiert, umso stärker und sichtbarer wird es." In diesem Sinne: Glück auf!! !
Kontakt
Stand: 22.03.2011













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