Archiv-Beitrag vom 17.11.2016Einweihung der neuen Geschäftsstelle der Mülheimer Initiative für Klimaschutz und der Lokalen Agenda 21

Bürgerbeteiligung und Kooperation von Akteuren

Am Donnerstag, 17. November 2016 weihte Oberbürgermeister Ulrich Scholten
die neue Geschäftsstelle der Mülheimer Initiative für Klimaschutz und der Lokalen Agenda 21 auf dem Löhberg ein.

Ulrich Scholten freut sich, dass beide Bereiche sich nun gemeinsam an einem Ort in Mülheim um die wichtigen Klimaschutz- und Agendathemen kümmern. "Seit nunmehr 8 Jahren arbeitet die Klimainitiative - zuletzt gegenüber vom Rathaus im ehemaligen Prüßmannladenlokal - und setzt sich für den örtlichen Klimaschutz ein. Und bereits seit 14 Jahren arbeitet die Lokale Agenda 21, unterstützt durch das städtische Agendabüro - zuletzt in den Räumlichkeiten neben dem Hotel Handelshof – unter dem Motto: Global Denken und lokal Handeln! Mit der heutigen Eröffnung einer gemeinsamen Geschäftsstelle fallen mir schon räumlich allein drei Unterschiede auf den ersten Blick auf: Es ist heller, es ist leiser und es ist zentraler! Im Vorbeigehen der vergangenen Tage konnte ich bereits feststellen, dass sich durch die neue Lage eine deutliche Erhöhung der Besucherfrequenz eingestellt hat."

Einweihung der neuen Geschäftsstelle der Mülheimer Initiative für Klimaschutz und der Lokalen Agenda. (v.l.) Hartmut Kremer, Geschäftsstellenleitung, Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Cornelia Schwabe, stellv. Geschäftsstellenleitung der Klimainitiative, Anika Füger, Projektmanagement und Uta Siemer, Öffentlichkeitsarbeit. Löhberg 28. 17.11.2016 Foto: Walter Schernstein

(v.l.) Hartmut Kremer, Geschäftsstellenleitung, Oberbürgermeister Ulrich Scholten, Cornelia Schwabe, stellv. Geschäftsstellenleitung der Klimainitiative, Anika Füger, Projektmanagement und Uta Siemer, Öffentlichkeitsarbeit vor der euen Geschäftsstelle, Löhberg 28. (Foto: Walter Schernstein)

Genau hierauf ziele auch die künftige Arbeit in der gemeinsamen Geschäftsstelle ab:
Bürgerbeteiligung und Kooperation von Akteuren!

"Es sollen möglichst viele Menschen eingebunden werden, bei der Entwicklung und Umsetzung von Ideen zur Lösung unserer Herausforderungen. Die Vereinten Nationen haben Ende 2015 insgesamt 17 globale Nachhaltigkeitsziele beschlossen, die von Armutsbekämpfung, Schutz des Klimas, und Sicherung des Friedens bis hin zu Artenschutz, Behebung der Ungleichheit zwischen Staaten und Durchsetzung der Geschlechtergerechtigkeit reichen. Erfolgreich können die dringend notwendigen Vorhaben jedoch nur sein, wenn die Themen weltweit – und somit konkret in den Städten und Kommunen aufgegriffen werden! Erfolgreich können sie auch dann nur sein, wenn sie als Querschnittsaufgabe begriffen werden und alle Bereiche des Lebens durchwirken!", so der OB.

Der Beschluss Klimaschutz - auch in Verbindung mit der Energiewende - zum Leitgedanken des kommunalen Handelns zu machen, war aus diesem Grund für den Obrbürgermeister bereits beim Amtsantritt eine logische Schlussfolgerung.
"Insofern freue ich mich besonders, dass mit der Zusammenlegung der beiden Geschäftsstellen ein weiterer Schritt im Prozess zur Weiterentwicklung des Klimaschutzes hier gelungen ist, in dem die Netzwerke noch besser miteinander verbunden werden," freut sich das Stadtoberhaupt.

Neue Anlaufstelle und Ideenschmiede in der Innenstadt

Die neue Geschäftsstelle am Löhberg soll zugleich Anlaufstelle sein: für alle Bürgerinnen und Bürger, für alle Interessierten und für alle Akteure, die Anregungen geben und aktiv mitmachen wollen. Hier soll eine Ideenschmiede sein für Interessierte, die zur Lösung globaler Problem beitragen wollen und aktiv an der Entwicklung von Projekten und Kampagnen mitwirken wollen. Und hier soll Treffpunkt sein für unterschiedlichste Aktivitäten.

Dabei wirken die Mülheimer Initiative für Klimaschutz, die Lokale Agenda 21, Greenpeace, das Friedensforum, die Mülheimer Initiative für Toleranz, das Eine-Welt-Forum, das Frauennetzwerk Mülheim an der Ruhr – und viele andere schon jetzt unter einem Dach miteinander.

Die gemeinsame Geschäftsstelle fördert und erleichtert damit sichtbar die Vernetzung und Kooperation. "Wer einmal begriffen hat, dass klimaschädliches Verhalten andernorts letztlich auch zu Umweltschäden, Migration, zu Flucht und Vertreibung führt, hat vielleicht weitere Motive, sein eigenes Verhalten zu ändern. Wer sich für Klimaschutz hier einsetzt, denkt vielleicht künftig auch daran, auch Migrantinnen und Migranten einzubinden. Die hier zu behandelnden Themen betreffen schließlich nicht nur diejenigen, die mitwirken wollen, Verbündete finden oder gar Freundschaften schließen – sondern alle Menschen", so Scholten.

Daher wünscht er den dort Beschäftigen – Anika Füger, Uta Siemer, Cornelia Schwabe und Hartmut Kremer ganz besonders viel Erfolg! "...und viel Mut und Engagement, um auch neue Wege der Kommunikation zu gehen, Strukturen und Verfahren auszuprobieren, weil es eben manchmal sehr schwierig ist Menschen zu erreichen und zu bewegen."

Weitere Informationen zum Agenda-Lokal auf dem Löhberg 28.

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Stand: 17.11.2016

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