Archiv-Beitrag vom 17.11.2011Eltern gestalten mit

Jugendamtselternbeiratswahl am 14. November 2011

Logo des Jugendamtes für den Girls´Day / min.Als bemerkenswerten Erfolg wertete Lydia Schallwig, kommissarische Leiterin des Amtes für Kinder Jugend und Schule, dass sich Elternvertreter aus 39 unterschiedlichen Tageseinrichtungen für Kinder für die Wahl des neu einzurichtenden Jugendamtselternbeirat zur Verfügung gestellt haben.

Nach zweistündigem Wahlprocedere stand am Montagabend fest: 14 Elternvertreter aus den unterschiedlichsten Tageseinrichtungen bilden den gesamtstädtischen Elternbeirat, der auch gleich einen eigenen Vorstand wählte.
Vorsitzende ist Michaela Hudler, als Vertreterin der städtischen Tageseinrichtung Kaiser-Wilhelm-Straße, und stellvertretender Vorsitzender Jörg Karl Papenkort aus der evangelischen Tageseinrichtung Duisburger Straße 276. Zur Schriftführerin des Vorstandes ist Dr. Tatjana Büscher von der Tageseinrichtung der Elterninitiative Stöpsel in der Kämpchenstraße gewählt worden.

Durch die Revision des Kinderbildungsgesetzes, das zum 1. August 2011 in Kraft getreten ist, wurde als Beteiligungs- und Interessensgremium der Elternschaft der sogenannte Jugendamtselternbeirat geschaffen. Der neu gewählte Beirat setzt sich aus Müttern und Vätern aus sieben städtischen, drei katholischen, zwei evangelischen und zwei Tageseinrichtungen von Initiativen zusammen.

Die Eltern verantworten ihre Kinder für einen längeren Zeitraum den Kindertageseinrichtungen an. Deshalb ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen, Jugendamt und Eltern besonders wichtig. Mit der gesetzlichen Regelung soll die Elternmitwirkung und die Transparenz der Arbeit der Kindertageseinrichtungen erhöht und somit das Vertrauen der Eltern als wichtige Voraussetzung für gelingende Zusammenarbeit gestärkt werden.

Der neu gewählte Elternbeirat blickt gespannt auf seine neuen Aufgaben und Möglichkeiten. Das Konzept ist neu für alle Beteiligten, Amt und Beirat. Der Wunsch auf einen regen Austausch ist auf beiden Seiten vorhanden. „Wir hoffen, durch diesen Dialog künftig noch näher an den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern dran zu sein“, formuliert Lydia Schallwig ihre Erwartungen an den neuen Beirat.

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Stand: 17.11.2011

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