Archiv-Beitrag vom 15.06.2009Energieausweise für städtische Gebäude

Die Umsetzung der aktuellen Energieeinsparverordnung sieht vor, in Abhängigkeit vom Baujahr, Modernisierungszustand, Nutzungsart und der Nettogrundfläche für fast 100 Gebäude verbrauchs- bzw. bedarfsabhängige Energieausweise bis zum 1.7.2009 zu erstellen und in öffentlichen Gebäuden auch auszuhängen.

"Die Aushänge der Energieausweise begannen jetzt in der neu errichteten Sporthalle am Schulzentrum Broich und werden in den kommenden Wochen in den übrigen Objekten fortgesetzt," erläuterte Verwaltungschefin Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.

Energieausweis für Gebäude. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Frank Peter Buchwald (Leiter des ImmobilienService) in der städtischen Turnhalle des Schulzentrum Broich, Holzstraße.02.06.2009Foto: Walter Schernstein

Energieausweis für Gebäude. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Frank Peter Buchwald (Leiter des ImmobilienService) in der städtischen Turnhalle des Schulzentrum Broich, Holzstraße.

Foto: Walter Schernstein

Dem Energieausweis sind die Daten über die Baujahre der Wärmeerzeugungsanlagen, Klimaanlagen und Nettogrundflächen zu entnehmen. Durch Verrechnung der gebäudespezifischen Daten wird die Gesamtenergieeffizienz berechnet. "Bei der Sporthalle am Schulzentrum Broich wird beispielsweise der Neubaustandard entsprechend der Vorgabe für den Primärenergiebedarf der Energieeinsparverordnung deutlich unterschritten und damit der wirtschaftliche Umgang mit den Energiekosten auch für die Öffentlichkeit dokumentiert," freut sich Dagmar Mühlenfeld.

Um die gesetzlichen Vorgaben in allen städtischen Objekten zu erfüllen, wurde im Rahmen einer Ausschreibung die Erstellung der zirka 50 bedarfsabhängigen Energieausweise, die u. a. für Wohnungseigentum gefordert sind, an ein Architekturbüro vergeben.

Derzeit werden die Daten im ImmobilienService der Stadt Mülheim an der Ruhr abschließend zusammengestellt und mit einer speziellen Verarbeitungssoftware verrechnet. In einem ersten Schritt werden diese nun in den öffentlichen Gebäuden ausgehängt, für die die Vorgaben der Energieeinsparverordnung verpflichtend sind.

"Aber auch die öffentlichen Gebäude der Stadt, für die eine Energieausweisung aufgrund rechtlicher Vorgaben nicht zwingend gefordert ist, werden im Hinblick auf die Ermittlung von Optimierungspotentialen bei den steigenden Energiekosten zusätzlich mit ausgewiesen. Dazu gehören insbesondere auch die Kindertageseinrichtungen, die oftmals Nettogrundflächen von weniger als 1.000 mē vorweisen," macht der Leiter des städtischen ImmobilienService, Frank Buchwald, deutlich.

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Stand: 15.06.2009

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