Energieeffizienz durch innogy: Neue Kältemaschine im Ringlokschuppen

Ein prima Klima erwartet die Kunstschaffenden sowie die Besucherinnen und Besucher des regional bekannten Kulturorts Ringlokschuppen ab sofort. Als fünfte von insgesamt sechs Maßnahmen an Immobilien, für deren Unterhalt die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) verantwortlich ist, wurde die Kältemaschine des Ringlokschuppens ausgetauscht. Sie sorgt nun für gutes Klima an heißen Tagen mit erheblich reduziertem Energieverbrauch. Unterstützt wird diese sowie fünf weitere Maßnahmen vom Energieunternehmen innogy, das die Kommunen bei der Energiewende begleitet.

Nicht immer muss die Kältemaschine „voll Power“ laufen. Nun ist, im Gegensatz zur alten Maschine, je nach Erfordernis auch ein geregelter Teillastbetrieb möglich. In Zahlen ausgedrückt: Bei der alten Kältemaschine lag die Kälteleistung bei 514 KW, wobei 225 KW elektrische Leistung aufgebracht werden mussten. Bei der neuen Maschine beträgt die Kälteleistung 380 KW, nur noch 144 KW sind hierfür erforderlich.

von links nach rechts: Bernd Böddeling (Vorstand Kommunen und Konzessionen bei innogy), Inge Kammerichs (MST-Geschäftsführerin) und Ulrich Scholten (Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr) vor der neuen Kältemaschine am Ringlokschuppen - MST GmbH„innogy hat es sich zur Aufgabe gemacht, Städte und Kommunen bei der lokalen Energiewende zu unterstützen“, sagt Bernd Böddeling, Vorstand Kommunen und Konzessionen bei innogy, und ergänzt: „Die neue Kältemaschine im Ringlokschuppen Mülheim sowie auch die anderen, umgesetzten Maßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung, also zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes, in der Stadt. Dekarbonisierung ist, neben Dezentralisierung und Digitalisierung, ein Grundpfeiler unserer Unternehmensstrategie.“

Energie-Einsparung
Dass nun Teilbereiche gekühlt werden können, ist ein großer Vorteil der zeitgemäßen Anlage. Der Energiespareffekt liegt in der deutlich verbesserten Steuerungstechnik. Laut Fachplanung kann mit der neuen Anlage im Teillastbetrieb eine Energieeinsparung von bis zu 80 % erreicht werden, da der Betrieb an den Bedarf der jeweiligen Veranstaltung angepasst werden kann. Bei Vollbetrieb ist, laut Planern, eine Einsparung von 30 % gegeben, so dass als Summe die Energieeinsparung insgesamt auf rund 50 % geschätzt wird.

Die demontierte Kälteanlage bestand aus einer Kältemaschine, aufgestellt im Technikraum Kellergeschoss, und einem Tischkühler im Außenbereich. Die neue Kältemaschine dagegen ist nun komplett außen installiert, platzsparender und mit ozonfreundlichem Kältemittel R-410a betrieben. Sie erfüllt die heutigen und zukünftigen Anforderungen der europäischen Ökodesign- und F-Gas Richtlinie, um die geforderten Die neue Kältemaschine für den Ringlokschuppen - Copyright MST GmbHEnergieeffizienzen und die Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen.
In der letzten Septemberwoche 2017 startete die Maßnahme, die Mitte Dezember abgeschlossen wurde. Die Fachplanung oblag der medl GmbH, als ausführende Firma war Malz & Blömeke e.K. beauftragt. Mitarbeiter der Stadthalle, darunter Gebäudetechniker Thorsten Keßler, waren ebenfalls vor Ort, um das Projekt professionell zu begleiten. In dem recht komprimierten Zeitraum liefen die Arbeiten ohne große Probleme. Vorangegangen waren Tiefbauarbeiten durch einen Landschaftsgärtner, es folgten die Demontage der alten Maschine und die Montage der neuen sowie abschließend eine Blitzableiter-Installation. Während des Umbaus mussten darüber hinaus Kaltwasser-Leitungen erneuert werden.

„Durch die Einsparungen an Energie infolge der neuen Kältemaschine wird zum einen die Umwelt geschont, zum anderen sinken für die MST GmbH die Energiekosten – ein wichtiger betriebswirtschaftlicher Aspekt! “, freut sich Oberbürgermeister Ulrich Scholten und ergänzt: „Mit dieser Einsparung verfolgt die Stadt ihr strategisches Ziel der energetischen Stadtentwicklung zur CO2-Einsparung und ist hier ein gutes Vorbild für eine energieeffiziente Kälteerzeugung in den immer heißer werdenden Sommermonaten.“

Nachdem die Innenbeleuchtung des Museums zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura zugunsten einer Energieeinsparung von bis zu 80  von Halogenleuchten auf LED-Technik umgerüstet wurde, erstrahlt die Auenfassade nun ebenfalls in neuem Licht. - PR-Fotografie Köhring - Copyright MST GmbHAbgeschlossene Maßnahmen durch Unterstützung
von innogy

Bereits im Mai 2017 erhielt das Ruhrfoyer in der Stadthalle eine neue zeitgemäße LED-Innenbeleuchtung, wodurch eine Energieeinsparung von ca. 60 % gegeben ist.

Nachdem die Innenbeleuchtung des Museums zur Vorgeschichte des Films in der Camera Obscura zugunsten einer Energieeinsparung von bis zu 80 % von Halogenleuchten auf LED-Technik umgerüstet wurde, erstrahlt die Außenfassade nun ebenfalls in neuem Licht: Während der rund 4.380 Betriebsstunden der äußeren Scheinwerfer (pro Jahr) am ehemaligen Wasserturm werden fortan dank modernster LED-Beleuchtung gut 75 % Energie eingespart. 12 große Außenstrahler beleuchten den Wasserturm nun effizienter und schalten sich je nach Dämmerungszeit ein.

Ca. 40 % Energieersparnis bietet zudem das neue Split-Umluft-Gerät zum Heizen und Klimatisieren des Finnen-Pavillons im MüGa-Park. Und rund 75 % weniger Energie wird dank der Umrüstung der Außenbeleuchtung auch am Schloß Styrum verbraucht: Die Fassade der stilvollen und multifunktionalen Location verdankt ihr illuminiertes Erscheinungsbild bei Dunkelheit seit dem Sommer 2017 ebenfalls modernster LED-Technik: 9 neue Strahler ersetzen die jahrzehntealten Dampfleuchten.

„Es ist einfach großartig, dass uns innogy deutlich bei unserem Engagement zum Thema Nachhaltigkeit unterstützt und damit die Umwelt sowie gleichzeitig der Etat geschont werden“, so MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs.

Die Maßnahmen haben insgesamt ca. 250.000 Euro brutto gekostet, davon hat innogy gut 60 % übernommen.

Als letzte noch durchzuführende Maßnahme wird 2018 ein Teilbereich des Bühnenlichts im Theatersaal modernisiert. Die erwartete Einsparung liegt bei rd. 60 bis 70 %. Diese Umrüstung erweist sich als ein höchst anspruchsvolles Unternehmen, da Licht-Proben mit Kunden vorgenommen werden, um als Ergebnis schließlich ein Optimum zu erzielen.

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Stand: 15.02.2018

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