Energiesparlampen
Vorsicht bei defekten Energiesparlampen!
Durch eine Verordnung der EU sind seit Oktober 2010 keine Glühlampen mit mehr als 60W Leistung mehr im Handel und sind durch sogenannte Energiesparlampen zu ersetzen, aber:
Wohin mit defekten Energiesparlampen?
Über 120 Millionen quecksilberhaltige Leuchtmittel fallen in Deutschland jährlich an, Tendenz stark steigend. Doch nur etwa 35 Prozent werden ordnungsgemäß als Sondermüll entsorgt.
So genau steht es auch nicht auf den Verpackungen: Lediglich der grüne Punkt weist auf die besondere Situation hin. Erst der Lampensockel zeigt unmissverständlich, dass der Abfalleimer der falsche Ort für Schadstoffe wie Quecksilber ist.
Vorsicht ist angesagt, wenn eine Sparlampe im Haushalt zerbricht. Zwar liegen die maximal acht Milligramm Quecksilber pro Lampe unter den gesetzlichen Grenzen der Gefahrenstoff-Verordnung. Da das Quecksilber aber schon bei Raumtemperatur verdampft, sollte man den Raum verlassen und mindestens 15 Minuten lüften.
Die Bruchstücke sollten mit Einmalhandschuhen eingesammelt werden und in einer fest verschlossenen Plastiktüte zur Sammelstelle für Sondermüll gebracht werden.
Weitere Fragen, vor allem im Zusammenhang mit defekten Leuchtmitteln beantwortet
Dipl.-Ing. Klaus Bierod
Umweltmedizinische Beratungsstelle im Gesundheitsamt
Heinrich-Melzer-Str. 3,45468 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208 / 455 5322,
Fax.: 0208 / 455 58 5322
mailto:Klaus.Bierod@stadt-mh.de
Kontakt
Stand: 11.11.2010













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