8.11.2007 - 19:00 Uhr Ringlokschuppen, Am Schloß Broich 38, 45479 Mülheim an der Ruhr
Sich im Alter einsetzen, Wissen, Können und Erfahrungen einbringen, sich in kulturellen, sozialen und kirchlichen Bereichen aktiv betätigen: Diese Forderung klingt gut. (Ehrenamtliches) Engagement verspricht eine Bereicherung des dritten Lebensabschnittes. Kritiker jedoch sehen im Ehrenamt willkommene Lückenfüller angesichts leerer Kassen.
Es diskutieren:
Dieter Hackler
Leiter der Abteilung Ältere Menschen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
www.bmfsfj.de
Dr. Dietmar Köster
Geschäftsführer des Forschungsinstitutes Geragogik in Witten
www.FoGera.de
Klaus Bremen
Leiter der Fachgruppe Bürgerengagement und Selbsthilfe des Paritätischen Nordrhein-Westfalen
www.paritaet-nrw.org
Dr. Jörg Ernst
Projektleiter im Centrum für Bürgerschaftliches Engagement in Mülheim an der Ruhr
www.cbe-mh.de
MODERATION Helmut Rehmsen (WDR)
www.wdr.de/radio/wdr2/teamtechnik/moderator_detail.phtml?id=137503
Können, Wissen und Erfahrung
Ältere Menschen haben kognitive, lebenspraktische und sozialkommunikative Kompetenzen, die sie befähigen, innerhalb unserer Gesellschaft ein mitverantwortliches Leben zu führen - z.B. im Sinne eines Engagements in der Kommune, im Verein oder in der Nachbarschaft. Werden die Potentiale ausgeschöpft oder gar verschenkt? Mit Generationengerechtigkeit als Begründung werden zunehmend Forderungen an die Alten gestellt. Viele ältere Bürger sind bereits jetzt in kulturellen, sozialen und kirchlichen Bereichen aktiv engagiert. Aber hat unsere Gesellschaft eine Anerkennungskultur? Oder vermittelt sich den Aktiven das Gefühl, dass sie als kostengünstige Lückenbüßer für Einsparungen und Sozialleistungen herhalten müssen bzw. als Problemlöser für gesellschaftliche Probleme instrumentalisiert werden?
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