Erdöl in Amazonien
Von Mülheim an der Ruhr in den Regenwald Amazoniens ist es ein weiter Weg. Das es trotzdem wichtige Zusammenhänge zwischen beiden Regionen gibt, will das vom Klima-Bündnis organisierte Projekt "Schwarzes Gold aus grünen Wäldern - Erdöl in Amazonien" aufzeigen.

Im Rahmen des von der EU geförderten Projektes besuchten Mitarbeiter der europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis im März und Juli 2004 gleich zweimal Mülheim, um für den Klimaschutz zu werben. Bei Vorträgen im Museum "Alte Post" und im Gymnasium Heißen stellten sie die Zusammenhänge zwischen dem Energieverbrauch der Industrieländer, der Zerstörung des Regenwaldes, der Existenzbedrohung indigener Völker und dem globalen Klimawandel heraus.

Die Erdölförderung in Amazonien zerstört die Umwelt und die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung. Die Konsumenten des Erdöls sind jedoch die Menschen in den Industrienationen - also auch wir hier in Mülheim an der Ruhr. Da der Verbrauch von Erdöl weltweit weiterhin ungebremst ansteigt müssen immer neue Ölvorkommen erschlossen werden. Die heutigen "Hoffnungsgebiete" liegen im schwer zugänglichen Amazonastiefland, wo sich die dort lebenden Indianervölker in ihren traditionellen Siedlungsgebieten immer häufiger den Baggern und Bohrtürmen der Erdölkonzerne gegenübersehen. Durch die unkontrollierte Ausweitung der Erdölförderung im Amazonasbecken haben ökologische, aber auch soziale, kulturelle und ökonomische Probleme für die dort lebenden Menschen dramatisch zugenommen.
Aktuell unterstützt das Klimanbündnis das von der EU kofinanzierte Projekt Energybridges - nachhaltige Energien zur Armutsbekämpfung. Dieses Projekt beschäftigt sich mit dem gerechten Umgang mit Energie.
Weitere Informationen finden Sie unter:
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Stand: 07.04.2009














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