Ermäßigungsmöglichkeiten

Bei der Schmutzwassergebühr

Grundsätzlich wird für die Festsetzung der Schmutzwassergebühren der Frischwasserbezug aus dem Kalenderjahr zwei Jahre zuvor herangezogen. Es wird dabei angenommen, dass diese Wassermengen wieder als Abwasser in das Kanalnetz eingeleitet werden. Von diesem Grundsatz gibt es jedoch eine Ausnahme, die sich für Sie kostensparend auswirken könnte:

WasseruhrBezogene Wassermengen, die nachweislich nicht als Abwasser dem Kanal zugeführt werden, können bei der Bemessung der Gebühr unberücksichtigt bleiben.

Beispiele dafür lassen sich sowohl im privaten (Gartenbewässerung) als auch im gewerblichen Bereich (Wasser als Produktionsfaktor) finden.

 

Welche Voraussetzungen müssen für die Gebührenermäßigung erfüllt sein?

  • Die Ermäßigung kommt nicht automatisch; sie muss schriftlich jährlich neu beantragt werden.
  • Die nicht eingeleitete Wassermenge muss nachgewiesen werden. Diese Nachweise können typischerweise durch Einbau von Zwischenzählern erbracht werden.
    Die Nachweisführung kann auch gutachterlich oder mathematisch erfolgen.

An dieser Stelle können natürlich nicht alle Varianten des Ermäßigungsverfahrens dargestellt werden. Neben den rechtlichen Bedingungen müssen auch technische Vorgaben erfüllt sein.

Lassen Sie sich beraten!

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Stand: 28.09.2016

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