Erneuter Anschlag in Mülheims Partnerstadt Kfar Saba
„Geschockt“ zeigte sich Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld durch die Nachricht über ein erneutes Attentat in Mülheims israelischen Partnerstadt Kfar Saba heute morgen gegen 7.00 Uhr. Nach Bekanntwerden der schrecklichen Tat durch die Medien und durch einen Anruf des Mülheimer Ehepaares Koloska – das sich derzeit in Kfar Saba aufhält – nahm das Büro für Städtepartnerschaften im Rathaus unmittelbar mit der Stadtverwaltung von Kfar Saba Kontakt auf und übermittelte die Anteilnahme der Stadt.

Ansicht von Kfar Saba, Mülheims Partnerstadt in Israel
Das Mülheimer Ehepaar Elisabeth und Friedrich Koloska hat – so erfuhr die Oberbürgermeisterin - den Anschlag unmittelbar mitbekommen, da die Wohnung nur 300 Meter vom erst vor zehn Tagen neueröffneten Bahnhof entfernt liegt. Es habe eine starke Explosion gegeben, der Bereich sei jetzt weiträumig abgesperrt. Heute ist der erste Arbeitstag nach dem Pessachfest.
Nach bisherigen Informationen sind bei dem Anschlag der Attentäter und ein weiteres Opfer ums Leben gekommen. Fünfzehn Passanten seien verletzt in Krankenhäuser eingeliefert worden. Unter ihnen seien auch mehrere Schwerverletzte.
„Wir halten Kontakt nach Kfar Saba,“ so Dagmar Mühlenfeld,“ und sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer.“
Kontakt
Stand: 25.04.2003













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