Archiv-Beitrag vom 23.09.2014(Ernte-)Dank an die Stadt per Erntekorb

Einer alten Tradition folgend hat die Kreisbauernschaft Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld einen Erntekorb überreicht. Der Erntekorb beziehungsweise die Erntekrone sind das sichtbare Zeichen für eine erfolgreiche Ernte und werden im Rahmen des Erntedankfestes erstellt. Den Rahmen des Empfangs im Rathaus nutzen die Landwirte mit dem Stadtoberhaupt ins Gespräch zu kommen.

(Ernte-)Dank an die Stadt per Erntekorb: Vertreter der Bauernschaft treffen die Oberbürgermeisterin

Die Zahl der versicherungspflichtigen Beschäftigten in der Landwirtschaft ist in den vergangenen Jahr stets stabil geblieben. Damit ist die Landwirtschaft ein „verlässlicher Arbeitgeber“ in Mülheim. Eine weiter interessante Zahl: von den rund 50 Prozent „Grünanteil“ am Stadtgebiet sind zirka 24 Prozent „Fläche für die Landwirtschaft“. Damit tragen die Mülheimer Landwirte aktiv dazu bei, dass Mülheim sich zu Recht eine „grüne Stadt“ nennen darf.

Weiterleitung an die Kita "Menschenskinder" - für gesundes Essen

Dr. Claudia Roos (Geschäftsführerin Mülheimer Bündnis für Familie) übergab Erntekorb im Auftrag der OB an die stellv. Leiterin der KiTa Menschenskinder, Angelika OsthoffIn ihrer Funktion als Geschäftsführerin des Mülheimer Bündnisses für Familie hat Dr. Claudia Roos den Erntekorb im Auftrag der Oberbürgermeisterin an die stellvertretende Leiterin der Kita "Menschenskinder", Angelika Osthoff, in der Zunftmeisterstraße weitergeleitet. Aus den frischen Ernteprodukten werden hier nahrhafte und gesunde Speisen "gezaubert".

Zur Geschichte des Erntedankfestes:
Erntedankfeste gab es schon in vorchristlicher Zeit. Vergleichbare Riten sind aus Nordeuropa, Israel, Griechenland oder aus dem Römischen Reich bekannt. Im Judentum gab und gibt es das Schawuot, das Wochenfest, nach Beginn der Ernte, und das Sukkot, das Laubhüttenfest, im Herbst am Ende der Lese.
In der römisch-katholischen Kirche ist ein Erntedankfest seit dem dritten Jahrhundert belegt. Da die Ernte je nach Klimazone zu verschiedenen Zeiten eingebracht wird, gab es nie einen einheitlichen Termin.
Nach der Reformation wurde das Erntedankfest am Michaelistag (29. September) oder an dem Sonntag davor oder danach gefeiert. Mit der Zeit bürgerte sich weit überwiegend der erste Sonntag nach Michaelis als Termin für das Erntedankfest ein. Diese Regelung geht unter anderem auf einen Erlass des preußischen Königs aus dem Jahre 1773 zurück. Dies kann dazu führen, dass das Erntedankfest noch in den September fällt.
Die römisch-katholische deutsche Bischofskonferenz legte 1972 den ersten Sonntag im Oktober als Festtermin fest, ohne diese Festlegung für alle Gemeinden verbindlich auszusprechen.

Geschichte des Erntedankfestes aus Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

Kontakt


Stand: 06.10.2014

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel