Erste Heißübung des GAL 1/2009 am 4. Mai 2009

Der Grundlehrgang für angehende Brandmeister der Berufsfeuerwehr Mülheim nutzte die Gebäude des ehemaligen Wohnheimes an der Stockhecke in Styrum, um realitätsnah Brandbekämpfung zu üben. 

Mit großem Aufgebot fuhr die Feuerwehrschule der Berufsfeuerwehr an der Stockhecke vor Die Funktion der gasbetriebenen Simulationsanlage wird noch einmal getestet.

Am 4. Mai 2009 rückten die 18 Anwärter gegen 8.30 Uhr mit ihren Fahrzeugen dazu in Richtung Styrum aus. Mit großem Aufgebot, Atemschutzcontainer und Löschfahrzeugen baute sich die Feuerwehrschule der Berufsfeuerwehr vor den Abrisshäusern an der Stockhecke auf. 

Abgang in den Keller zur Einweisung in die Örtlichkeiten. In gebückter Haltung unter dem Rauch hindurch wird die gerettete Person herausgezogen.

Es wurden kontrollierte Feuer im Keller eines Gebäudes gelegt, bei denen in Absprache mit dem Umweltamt ausschließlich unbehandeltes Holz verbrannt wurde. Daneben kamen eine gasbetriebene Brandsimulationsanlage und eine Nebelmaschine zum Einsatz.

Neben der Brandbekämpfung unter realistischen Bedingungen sollte auch die Menschenrettung geübt werden. Hierzu dienten "Dummies", 40 und 80 kg schwer, die es aus den verrauchten Räumen zu suchen und zu retten galt.

Letzte Einweisung durch den Ausbilder, bevor die komplette Schutzkleidung angelegt wird. Nicht nur die Brandmeister-Anwärter, auch die Dummies brauchten ihre Pause...

Für ihren allerersten heißen Einsatz wurden die Brandmeister-Anwärter in die Örtlichkeiten eingewiesen und auf mögliche Gefahren hingewiesen.

Unter regem Interesse der örtlichen Medien (WAZ, NRZ und Center.TV) und eines Teams der WDR-Lokalzeit ging es dann zum ersten Mal in einen "echten" Kellerbrand.

Als Trupp wurde immer mindestens zu zweit vorgegangen und nie ohne Wasser am Strahlrohr. Ein Sicherheitstrupp stand draußen ständig in Bereitschaft, um im Notfall den eigenen Kräften beizustehen.

Die Heißübung hatte auch das Interesse der Medien geweckt. Ein schweißtreibender Einsatz. Die Ausbilder achten auf ständige Flüssigkeitszufuhr.

Das alles geschah hier unter strenger Aufsicht der Ausbilder, die ein jedes Mal voll ausgerüstet mit den Teilnehmern in die bis zu 600 Grad heißen Räume hinabstiegen.

Wegen des hohen Flüssigkeitsverlustes unter der Schutzkleidung musste ständig auf die Zufuhr von Getränken geachtet werden. 

Fotos teilweise mit freundlicher Genehmigung der WAZ-Lokalredaktion Mülheim, Franz Meinert

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Stand: 12.05.2009

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