Fall von Tierquälerei und Vandalismus an diesem Wochenende im Arche Park

Sachdienliche Hinweise erbeten!

Fall von Tierquälerei im Arche Park Tiergehege Witthausbusch: Stacheldraht wurde um den Bauch eines Schafs gewickelt... neue Erkenntnisse

Stand: Dienstag, 23. Mai 2017

Ermittlungen der Stadt in Sachen Tierquälerei Stacheldraht könnte vom Wildgatter stammen

Der Stacheldraht, mit dem der Schafsbock Thees im Arche Park Witthausbusch gequält wurde, könnte gegebenenfalls vom Wildgatter im Tal des Witthausbusches stammen. Das haben amtsinterne Ermittlungen des Grünflächenmanagements ergeben. „Da fehlt ein Stück des Stacheldrahtes, das frisch abgeschnitten scheint“, so Stadtsprecher Volker Wiebels. Nun hoffen die Arche-Mitarbeiter, dass die Täter beim Abschneiden beobachtet wurden. „Das Ganze könnte sich am Samstagnachmittag abgespielt haben“, vermutet Wiebels.
Wir gehen davon aus, dass es zwei oder sogar mehrere Täter gibt. „Denn alleine kann man den kapitalen Heidschnuckenbock nicht halten“.
Dem Tier geht es den Umständen entsprechend gut. „Aber das war natürlich Superstress für Thees“, der sich hiervon so langsam zu erholen scheint.
Die Stadt bitte alle Beobachtungen an die Bürgeragentur (455-1644) oder die Polizei weiterzugeben.

Tierquälerei

Am Sonntag, 21. Mai 2017, 10.00 Uhr, stellten Kinder, die im Tiergehege Witthausbusch den Schafbock Thees (Weiß gehörnte Heidschnucke) streicheln wollten, fest, dass durch Unbekannte dem Tier Stacheldraht um den Bauch gewickelt wurde. Der Stacheldraht war nicht zu sehen, da die Schafe noch ihre lange und dicke Bewollung haben. Der Draht konnte nur durch Ertasten gefunden werden. Die Besucher haben sodann mit Hilfe der Kioskdamen das Tier von dem Fremdkörper befreit.
"Wir sind den engagierten Besuchern und den Kioskdamen überaus dankbar, dass sie unserem Schafbock geholfen haben!", so Sylvia Waage, Leiterin des Grünflächenamtes.

Die Umwickelung des Stacheldrahtes hatte leider auch zur Folge, dass Thees sich während dieser Zeit nicht hat hinlegen beziehungsweise ausruhen können. Er war nach der Befreiung völlig erschöpft und ist es noch. Die Tatzeit muss in der Zeit zwischen Samstag, 20. Mai 2017 ab 18.00 Uhr und Sonntag morgens liegen. Stadtsprecher Volker Wiebels: "Das ist ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei und pervers. Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet! Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung bitten wir an die Bürgeragentur, Telefon 0208/455-1644 oder die Polizei zu geben."

Verstopfte Toiletten

Die öffentlichen Toiletten boten ebenfalls ein sehr unschönes Bild. Alles war komplett verdreckt. Die Waschbecken, WC’s und Herrenpissoirs sind verstopft.
Es muss nun eine große Grundreinigung erfolgen. Der ImmobilienService wurde vom Grünflächenamt beauftragt die Verstopfungen beseitigen zu lassen.

"Beides sehr unerfreuliche Ereignisse an diesem Wochenende im Arche-Park. Das Tiergehege Witthausbusch ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Wir kümmern uns dort - mit viel ehrenamtlichem Engagement - um die Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen und wurden somit als erster Arche-Park in NRW anerkannt. Dieses Engagement wird durch den Fall von Tierquälerei und Vandalsimus mit Füßen getreten und wir hoffen auf eine schnelle Aufklärung," sagt Stadtsprecher Wiebels.

Kontakt


Stand: 23.05.2017

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