Familienbefragung: Stadt bittet um Rücksendung der Fragebögen

Das Zentrum für interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung (Zefir) von der Uni Bochum hat einen Fragebogen entwickelt, der einen Familienbericht - und damit eine bürgernahe Familienpolitik – für Mülheim möglich machen soll. In den vergangenen Wochen verschickte die Stadt diese an 2000 Haushalte.

Für das Gelingen sei es wichtig, dass möglichst viele der - per Zufall ausgewählten Familien - an der absolut anonymen Befragung teilnehmen: "Ich bitte die Familien ganz persönlich, stellen Sie Ihre Daten zur Verfügung, damit wir familienfreundliche Politik machen können", appelliert Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld an die Bürger. Der Rücklauf beträgt bisher 28 % und soll sich in den kommenden Tagen möglichst noch erhöhen, wünscht sich die Stadtverwaltung. "Wir wollen herausfinden, welchen Bedarf Familien heute haben und in Zukunft haben werden", erläutert die Oberbürgermeisterin das Vorhaben. Auf die Ergebnisse der Befragung soll dann konkret eine Anpassung der Politik folgen. 

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Stand: 17.10.2006

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