Archiv-Beitrag vom 28.08.2015Familienfreundliches Unternehmen

Mülheimer Bündnis für Familie zeichnet Sparkasse für ihre väterfreundliche Unternehmenskultur aus

Am Tag der Auszeichnung zum Familienfreundlichen Unternehmen hatte es Martin Weck, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mülheim, leicht ein gutes Beispiel zu nennen, denn neben ihm saß der gerade erst aus der Elternzeit zurückgekehrte Sparkassensprecher Frank Hötzel. Der wusste zu berichten, wie erfüllend es ist, als vollzeitberufstätiger Vater einmal viel Zeit mit seinen Kindern zu verbringen. Dass dies so einfach möglich war, verdankt er der väterfreundlichen Unternehmenskultur seines Arbeitgebers. Und dafür hat das Mülheimer Bündnis für Familie die Sparkasse nun ausgezeichnet.

Das Mülheimer Bündnis für Familie, ein Zusammenschluss von Stadt, Kirchen, Wirtschaft, Handwerk, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden, hat die Auszeichnung Familienfreundlicher Betrieb vergeben. Die Auszeichnung geht an die Sparkasse Mülheim an der Ruhr. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld überreicht die Urkunde an Martin Weck, Vorstandsvorsitzender (rechts) und Herr Claudius Enaux, Personalleiter. 20.08.2015 Foto: Walter Schernstein

Oberbürgermeisterin und Kuratoriumsvorsitzende Dagmar Mühlenfeld und Hanns-Peter Windfeder, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft und Kurator (3.v.r.) überreichten Sparkassenvorstand Martin Weck (4.v.r.) und dem Personaldirektor Claudius Enaux (3.v.l.) in Anwesenheit weiterer Kuratoren die Urkunde.

Foto: Walter Schernstein

Die Sparkasse ist damit das 13. Mülheimer Unternehmen, das vom Kuratorium den Titel „Familienfreundliches Unternehmen“ erhält. „Sie reihen sich ein in die stetig wachsende Anzahl kleiner, mittlerer und großer Unternehmen in Mülheim, die uns – dem Kuratorium des Mülheimer Bündnisses für Familie - durch besondere Akzente bei der Förderung von Familienfreundlichkeit im Unternehmen aufgefallen sind“, sagte Oberbürgermeisterin und Kuratoriumsvorsitzende Dagmar Mühlenfeld in ihrer Laudatio. Wirtschaftsförderer und Kurator Jürgen Schnitzmeier habe die Sparkasse zur Auszeichnung vorgeschlagen, und das Kuratorium sei dem einstimmig gefolgt.

Dagmar Mühlenfeld betonte, mit der Auszeichnung wolle das Bündnis für Familie andere Betriebe ermuntern, sich ebenfalls aktiv und über die inzwischen schon etablierten Modelle wie Gleitzeit oder Home-Office mit den Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auseinanderzusetzen.
„Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind ein zentraler Baustein auf unserem Weg zur FamilienStadt, den wir ja – in Anlehnung an das Leitbild – seit Mai mit vielen Eltern in Mülheim gehen“, sagte die Kuratoriumsvorsitzende. Sie lobte die Mülheimer Unternehmerschaft, sich auch die mit vielen individuellen Lösungen diesem Thema annehme.

OB und Kuratoren überreichen Urkunde

Heinz Lison, Sprecher der Mülheimer Wirtschaft, stellte das Vertrauen heraus, das die Mitarbeiter der Sparkassen ganz offenbar in ihren Arbeitgeber hätten. „In der Industrie haben Väter immer noch Bedenken, dass sich eine aktiv gelebte Vaterschaft auf ihr direktes Arbeitsumfeld und die Karriere negativ auswirken könnte“, so das Kuratoriumsmitglied. An dieser Stelle sei noch Aufklärungs- und Handlungsbedarf.

Dass mit Frank Hötzel eine Führungskraft der Sparkasse die Elternzeit genutzt habe, mache ihn zu einer Art „Eisbrecher“ für andere Mitarbeiter in leitenden Funktionen. „Wichtig ist bei solch einer Entscheidung, dass das Team mitzieht, denn sie Kollegen müssen schließlich meine Arbeit temporär auffangen“, erläuterte Hötzel. Es sei für jeden einzelnen jedoch auch Motivation und Chance sich zu beweisen.  

Hanns-Peter Windfeder, Vorsitzender des Unternehmerverbandes Mülheimer Wirtschaft und Kurator, und Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, überreichten Sparkassenvorstand Martin Weck und dem Personaldirektor Claudius Enaux in Anwesenheit zahlreicher Kuratoren die Urkunde.

Vorstandsvorsitzender Martin Weck dankte dem Mülheimer Bündnis für Familie für die Auszeichnung, die das Bemühen der Sparkasse um eine familienfreundliche Unternehmenskultur belohne. Er versprach, die Urkunde gut sichtbar aufzuhängen.

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Stand: 28.08.2015

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