Archiv-Beitrag vom 04.11.2011Familienkonzerte: "Alles Zauberei"

„Der Zauberlehrling“ in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr

Seit 2008 finden die Mülheimer Familienkonzerte an einem Herbstsonntag statt und jedes Mal sind in der Stadthalle alle Plätze besetzt. Am 13. November 2011 wird das Erfolgsmodell fortgesetzt. Unter dem Titel "Alles Zauberei" bestreiten die Musiker gleich drei Veranstaltungen hintereinander. Restkarten sind noch erhältlich.

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hölterstraße nehmen ebenfalls am Familienkonzert am 13. November 2011 in der Stadthalle teil.

Am Sonntag, 13. November 2011, um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15 Uhr führt der Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr in Kooperation mit Mülheimer Schulen die erfolgreiche Musikreihe  in der Stadthalle durch. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Hans Christoph von Rohr. Veranstalter, Konzeption und Moderation hat erneut Dr. Ulrike Schwanse (Konzertpädagogin/ Projektleiterin) übernommen. Es spielt das Hochschulorchester der Universität Paderborn unter der Leitung von Steffen Schiel in einer
Inszenierung von Edyta Pensko.

Auf dem Programm steht „Der Zauberlehrling“ von Paul Dukas. Seit zwei Monaten bereiten sich die Schüler und Schülerinnen der Mülheimer Grundschulen auf dieses Konzertereignis vor.
Das Bild zeigt beispielsweise eine Zeichnung der Grundschule Hölterstraße von Sarmika aus "Der Zauberlehrling". Wegen der großen Nachfrage finden am 13. November drei Familienkonzerte statt. Für die Veranstaltung um 13.00 Uhr sind noch Karten an der Tageskasse in der Stadthalle erhältlich, die anderen Konzerte sind ausgebucht.

Projektbeschreibung

Die Dichte des Konzertangebots in unserer Stadt ist einzigartig. Betrachtet man die Angebote jedoch genauer, so steht die Anzahl der echten Familienkonzerte in keinem Verhältnis zu den Angeboten "Klassischer Hochkultur". Junge Familien, insbesondere aus sozial schwächeren Schichten und mit Migrationshintergrund, sind im Mülheimer Konzertleben eine zahlenmäßig unterprivilegierte Gruppe. Das Konzept der Konzertpädagogin Dr. Ulrike Schwanse geht davon aus, dass Kultur gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern erlebt werden soll und so im Familienleben verankert wird.

Dr. Ulrike Schwanse hat in Essen diese Familienkonzertreihe aufgebaut, die sich nun auch in Mülheim seit 2008 etabliert hat und genau diese Ziele verfolgt: Verknüpfung von Spaß und Bildung, Konzert, Familie und Schule, jung und alt

Um junge Familien in Konzerte zu locken, muss die Klassik attraktiv gemacht werden. Wichtig dafür ist ein gut funktionierendes Netzwerk, das in Mülheim an der Ruhr in Schulen und Kultureinrichtungen gut funktioniert.
Ein besonderer Dank gilt der Hölterschule mit ihrer Leiterin Maria Jacobs, die sich gemeinsam mit vielen engagierten Lehrer und Lehrerinnen und Eltern für den Aufbau und die Etablierung dieser Familienkonzertreihe in Mülheim eingesetzt hat.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass sich das junge Publikum bei einem modern inszenierten und kindgerecht moderierten Live-Konzerterlebnis nicht nur von der Musik, sondern auch von den vielen Orchesterinstrumenten begeistern lässt. Als Folge wird sicher bei einer Reihe von Kindern der Wunsch entstehen, auch ein Instrument erlernen zu wollen. Unterrichtsergebnisse wie Choreographien, Lieder und selbst gemalte Bilder werden in den Konzertablauf integriert.

Grußworte

Musik kann beflügeln, kann Menschen glücklich machen. Das gilt in besonderem Maße für „klassische“ Musik, wie sie in Opernhäusern und Konzertsälen gespielt wird – vorausgesetzt, man findet möglichst schon als Kind Zugang zu dieser Welt. Wo immer es gelingt, Kinder für klassische Musik empfänglich zu machen, vielleicht zu begeistern, tut diese Entdeckung oft wundersame Wirkung: Unter-schiede im Herkommen, in der kulturellen oder sozialen Prägung spielen plötzlich keine Rolle mehr. Alle teilen dasselbe Glückserlebnis.
Kinder, so heißt es manchmal, seien das Publikum von morgen. Wir gehen einen Schritt weiter: Kinder sind das für die klassische Musik wichtigste Publikum von heute. Geben wir möglichst vielen von ihnen die Chance, das für sich selbst zu entdecken.

Dr. Hans Christoph von Rohr (Schirmherr)

Kontakt


Stand: 11.11.2011

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