Feuerwehr Mülheim stiftet einen Rettungswagen für ein Krankenhaus in Ghana
"Hilfe zur Selbsthilfe" lautet das Stichwort, wann immer von Entwicklungsarbeit die Rede ist. Das "Unternehmen Fünf" bemüht sich seit über 40 Jahren darum, dieses Motto zu beherzigen. Nun stellt die Feuerwehr einen ihrer Rettungswagen für ein Krankenhaus in Kumasi/ Ghana zur Verfügung.

Feuerwehrchef Burkhard Klein (li.) übergibt symbolisch den Rettungswagen
Foto: Walter Schernstein
Mit dem gespendeten Rettungswagen setzt U 5 sein Engagement in der Region fort. Zuvor hatte man bereits die Renovierung der Kinderstation des Krankenhauses und eine Solaranlage für eine Basis-Gesundheitsstation finanziert. Auch der Bau zweier Grundschulen und eines Trinkwasserbrunnens gehen auf die Bemühungen von U 5 zurück. Der Rettungswagen tut bitter Not, muss das Krankenhaus-Personal doch 25 umliegende Dörfer medizinisch versorgen. "Da wird mit Erfolg improvisiert," lobt U 5-Vorstandsmitglied Manfred Oelsner die Menschen in der Region. U 5, 1961 von vier Studenten ins Leben gerufen, ist ein weltweit tätiger Verein für Entwicklungshilfe mit rund 60 Mitgliedern. Neben gemeinnütziger Arbeit in Mülheim und Umgebung förderte U 5 Projekte in Tansania, Indien, Paraguay, Südafrika und seit 1992 auch in Ghana. Mit regelmäßigen Projektbesichtigungen vor Ort, in Kumasi zuletzt im Sommer 2003, überzeugen sich die Träger des Vereins davon, dass die Spenden tatsächlich die ihnen zugedachte Bestimmung finden. Auch beim Transport des Krankenwagens will man kein Risiko eingehen und sucht nach dem bestmöglichen Weg, diesen zu gewährleisten. Die Verantwortlichen hoffen auf großzügige Förderer und helfende Hände. "Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um das Fahrzeug sicher nach Ghana zu bringen", so Manfred Oelsner.
Kontakt
Stand: 16.12.2004













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