Archiv-Beitrag vom 25.06.2009Feuerwehr überprüft gemeinsam mit dem Ordnungsamt Straßenabschnitte auf ihr Durchkommen

Bei Einsätzen der Feuerwehr ist es in der Vergangenheit durch falsch parkende Fahrzeuge teilweise zu starken Behinderungen gekommen. Im Einzelfall kann eine solche Behinderung zu einem verspätetem Eintreffen des Einsatzwagens führen, was für die hilfsbedürftigen Menschen vor Ort schwerwiegende Folgen bzw. bei einem eventuellen Nichtdurchkommen der Feuerwehr gefährlich für Leib und Leben sein könnte. Im Notfall zählt jede Sekunde!

In Mülheim an der Ruhr gibt es durchaus kritische Straßenabschnitte, insbesondere solche mit Kurvensituationen, die aufgrund des geschilderten Sachverhalts einer genaueren Überprüfung bedürfen... und dies auch in bezug auf die allgemeine Parksituation für die Anwohnerinnen und Anwohner.

Feuerwehr überprüft gemeinsam mit dem Ordnungsamt Straßenabschnitte auf ihr Durchkommen – erste Kontrollen durchgeführt.17.06.2009Foto: Walter Schernstein

Foto: Walter Scherstein

Die Mülheimer Berufsfeuerwehr und die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes haben deshalb jetzt mit der Überprüfung einzelner Straßenabschnitte begonnen.

Eine erste Kontrolle hat in der Altstadt in den Bereichen Delle, Auf dem Dudel, Wilhelmstraße, Friedrichstraße, Luisental, Wilhelmstraße, Friedrichstraße, Trooststraße, Scharpenberg, Ludwig-Wolker-Straße, Dohne, Schulstraße, Kettwiger Straße, Althofstraße, Pastor-Jakobs-Staße, Muhrenkamp, Gerberstraße und Eduardstraße stattgefunden.

Fazit:
Es wurde zwar überwiegend vorschriftsmäßig geparkt, dennoch gab es insbesondere im Bereich Auf dem Dudel als auch an der Ecke Trooststraße / Scharpenberg Behinderungen.

Die übrigen genannten Straßen waren ohne Probleme zu befahren.

Insgesamt wurden drei Verwarnungen geschrieben. Ein Flyer der Feuerwehr machte die Verkehrsteilnehmerinnen und –teilnehmer auf ihr "schwieriges" Parkverhalten aufmerksam, mit der Bitte, beim Parken daran zu denken, dass Einsatzfahrzeuge ausreichend Platz haben! "Wir kommen zu Ihnen – wenn Sie uns lassen!", heißt es da im Text. Eine Verwarnung, die durchaus moderat ist und somit bei den Bürgerinnen und Bürger überwiegend auf Verständnis trifft. "Gut, dass die das machen", so die prompte Reaktion einzelner Mülheimerinnen und Mülheimer, die dabei waren. "Das ist ja zu aller Sicherheit!".

Der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Bernd Otto sowie der stellvertretende Leiter der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr, Sven Werner, waren beide positiv überrascht von dem reibungslosen Ablauf der Aktion: "Alle Beteiligten haben sehr gut miteinander gearbeitet und die gesamte Kontrolle unaufgeregt und professionell über die Bühne gebracht. Dabei wird auch künftig die gesamte Parksituation für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer im Blick behalten. Gemeinsam können wir die Lage vor Ort noch weiter verbessern." Bernd Otto spricht somit von einem Erfolg der Aktion für beide Bereiche.

Aufgrund der positiven Erfahrungen nach den ersten Kontrollen, ist nunmehr daran gedacht, die Überprüfung 2-3 mal im Jahr in weiteren Straßenabschnitten durchzuführen.

Wie gesagt: Im Notfall zählt jede Sekunde! Helfen auch Sie mit!

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Stand: 25.06.2009

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