Finden mit XSuch

Der allgemein gültige XML-Standard XSuch wurde im Rahmen von Media@Komm-Transfer entwickelt und dient der Daten-Übergabe an die zentrale Suche eines Content-Management-Systems, insbesondere aus E-Government-Fachverfahren heraus. Das Redaktionssystem Porki unterstützt XSuch bereits. Mithilfe des Standards sollen möglichst alle Inhalte einer modularen Internetpräsentation mit geringem Aufwand verfügbar gemacht werden.

Das Problem für viele Internetnutzer ist die mangelnde inhaltliche Verknüpfung vieler großer Internetportale. Die inhaltliche Integration von CMS und Fachverfahren sowie weiteren verweisenden Informationsquellen erweist sich oftmals weitaus schwieriger als die Bewältigung der reinen Technik. So weiß der Internetnutzer nur in den seltensten Fällen um den modularen Aufbau eines derartigen Internetauftritts und sollte dies letztlich auch nicht wissen müssen. Denn grundsätzlich erwartet der Internetnut-zer nichts anderes, als dass er auf den Seiten des Internetportals sämtliche gewünschten Informationen auffindet, zumindest so, dass er bei einer Suchanfrage sinnvolle Treffer erhält, die zielführend sind.

Der XML-Standard sorgt dafür, dass beliebige Informationsquellen zusammengeführt werden können, ohne Daten noch einmal erfassen zu müssen. Die Bekanntgabe von Termininformationen aus einem Veranstaltungskalender ist dabei ebenso möglich wie die Bereitstellung öffentlich zugänglicher Sitzungsunterlagen eines Ratsinformationssystems.

Darüber hinaus ermöglicht die Schnittstelle auch die Verknüpfung mehrerer CMS untereinander, beispielsweise innerhalb einer größeren Kommune mit ihren Beteiligungen und deren eigenen Internetauftritten oder in Landkreisen mit den ihnen zugehörigen Gemeinden. Darüber hinaus ermöglicht der XML-Standard auch gleichsam die "Aufhebung" der föderalen Grenzen, die bisher in der virtuellen Welt weiterhin Bestand haben.

Die viel zitierte Aussage, dass die nächste Information nur einen Mausklick entfernt sei, trifft (noch) nicht immer zu. Nur selten sind die Informationen in den verschiedenen Internetportalangeboten der Behörden so miteinander verwoben, wie sich das die Kunden auf der Suche nach einer Information wünschen.

Durch die unmittelbare Bereitstellung von Informationen über die XML-Schnittstelle wird die Zufriedenheit der Internetnutzer erhöht, weil ohne Medienbruch oder Unterbrechung das von ihnen gewünschte Ziel, die gesuchte Information, erreicht werden kann. Sofern Verweise auf die Inhalte anderer Internetauftritte per Hand gepflegt werden, entfällt auch diese Arbeit. Zugleich entfällt das Risiko toter Links oder veralteter Informationen.

Der Standard ist unabhängig vom Betriebssystem der eingesetzten Clients und Server, da er sich lediglich auf den Datenaustausch beschränkt. Der Datenaustausch kann gebündelt oder im Idealfall in Echtzeit beim Generieren neuer Daten erfolgen.

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Stand: 05.01.2009

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