Fluglärm
Das Umweltproblem Fluglärm entstand mit der Einführung von Strahlflugzeugen Ende der 1950er Jahre und dem damit verbundenen Beginn des sogenannten »Jet-Zeitalters«.
Düsenfluglärm wird im Gegensatz zu anderen Lärmarten als unangenehmer empfunden. Anders als bei eher »gewöhnungsfähigen« Dauergeräuschen (z.B. Autobahnen) erregt jedes einzelne Flugereignis Aufmerksamkeit und stört. Zwar gibt es zwischen den Ereignissen unregelmäßige Pausen, die theoretisch der Erholung dienen könnten. Werden diese Pausen aber auch durch anderen Lärm ausgefüllt, macht sich der Fluglärm umso negativer bemerkbar.
Beim Start eines Flugzeugs ist der Lärm besonders stark, weil die Triebwerke mit hoher Leistung arbeiten. Während des Anflugs hingegen spielt hauptsächlich der durch den höheren Luftwiderstand entstehende Lärm (ausgefahrene Landeklappen, Fahrwerk) die übergeordnete Rolle. Bei der Landung selbst kommt es außerdem durch den Einsatz des Gegenschubs zu einer starken Lärmentwicklung. Wie sich der vom Flugzeug ausgehende Lärm bodennah verbreitet, hängt stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Dies macht für jeden Flughafen eine individuelle Lärmanalyse notwendig.
Nachfolgend finden Sie umfassende Informationen zum Thema »Flughafen Düsseldorf«.
Stand: Mai 2006
Kontakt
- Anregungen und Bedenken der Stadt Mülheim im Genehmigungsverfahren 2004/2005
- Antrag der Flughafen Düsseldorf GmbH auf Erteilung einer luftrechtlichen Genehmigung für eine neue Betriebsregelung
- Einflußmöglichkeiten der Stadt Mülheim an der Ruhr
- Entwicklung der Genehmigungslage am Flughafen Düsseldorf und Entwicklung der Flugbewegungen
- Ergebnisse des Rechtsgutachtens zum Düsseldorfer Fluglärm
- Fluglärmmessstation Mülheim/Holthausen













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