Freianlagen Radweg Rheinische Bahn - Abschnitt 3a

Radweg Rheinische Bahn und seine Route

Aus der ehemaligen Trasse der Rheinischen Bahn soll ein 21 Kilometer langer regionaler Rad- und Fußweg zwischen den Städten Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg werden. Als überregionaler Radwanderweg wird er ein wichtiger Bestandteil des Radwanderwegnetzes des gesamten Ruhrgebiets und des Emscher-Landschaftsparks und ist zugleich Teil des Radschnellweges Ruhr (RS1).

Radweg Rheinische Bahn ist eine innerstädtische Radwegeverbindung

Besonderheit: Der innerstädtische Abschnitt in Mülheim an der Ruhr

Auf lokaler Ebene soll der Rad- und Fußweg die Hochschule Ruhr-West mit der Mülheimer Innenstadt verbinden. Damit spielt er eine zentrale Rolle im innerstädtischen Wegekonzept, denn er schafft eine weitere Vernetzung der Uferseiten des Ruhrraums. Der erste innerstädtische Bauabschnitt wird ab dem Hauptbahnhof in Richtung Ruhr zunächst über einen stark begrünten Bahndamm geführt, bevor er auf den denkmalgeschützten Bahnbögen bis zur Ruhr und über die Ruhrbrücke gelangt. Von den Bahnbögen aus bietet sich ein guter Blick in die Innenstadt und auf den neu gestalteten Rathausmarkt.

Zudem soll der Rad- und Fußweg mehr als ein bloßer Durchgangsraum sein, weshalb er als Hochpromenade mit Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten und einem Stadtbalkon gestaltet wird. Der Stadtbalkon und eine Überdachung sollen am Rathausmarkt zum Verweilen einladen und Radtouristen auf einen Besuch der Innenstadt neugierig machen. Aufenthaltsbereiche erwarten die Besucher außerdem an der Auerstraße und auf dem begrünten Bahndamm, wo man sich auch im Schatten ausruhen kann.

Im Bereich der Ruhrpromenade ist zur Verbindung mit der Hochpromenade ein Aufzug zwischen den beiden Ebenen geplant. Diese Möglichkeit soll bequem und barrierefrei auf einen Abstecher in die Innenstadt beziehungsweise zur Nutzung der Hochpromenade einladen.

Die ehemalige Bahntrasse erfüllte in der Vergangenheit noch eine weitere wichtige Funktion: Als Biotopverbund verknüpfte sie geschützte Freiräume (Gleisanlage mit Schotterflächen). Deshalb muss die Biotopverknüpfung auch zukünftig in Form sogenannter Stepping Stones (Trittsteine) gewährleistet und mit dem Rad- und Fußweg vereinbart werden. Sie dienen gleichzeitig als Gestaltungs- und als Begrünungselemente. Die Stepping Stones werden auf dem Viadukt in Ergänzung zur Mischverkehrsfläche und den Aufenthaltsbereichen angelegt (siehe Abbildung).

Die Umsetzung des Abschnitts 3a erfolgt mit Städtebaufördermitteln von Bund und Land und mit Mitteln des Regionalverbands Ruhr (RVR).

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Stand: 12.12.2016

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