Archiv-Beitrag vom 21.03.2013Führungsmannschaft aus Mülheim übt Krisenmanagement für den Ernstfall

Immer wieder beschäftigen sich die verschiedenen Führungsebenen der Stadtverwaltung mit dem Fall einer Krise und mit Notfallplanungen. Unter Federführung der Berufsfeuerwehr finden dazu regelmäßig interdisziplinäre Übungen mit den verschiedensten Hilfsorganisationen statt. Hierbei geht es um die reibungslose Zusammenarbeit zum Schutz der Bevölkerung zum Beispiel bei einer Großschadenslage. Vor einigen Tagen reiste deshalb eine Gruppe von rund 25 Personen nach Münster, um dort am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen eine Krisenstabsübung durchzuführen.

Führungsmannschaft aus Mülheim übt Krisenmanagement für den Ernstfall: Seminar im Institut der Feuerwehr NRW vom 12. bis 14. März 2013

Zweck der Übung war es, den Krisenstab in einem gespielten Ernstfall zu schulen. Teilnehmer waren die ständigen und ereignisspezifischen Mitglieder des sogenannten Krisenstabs, der sich im Falle einer Krise aus leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der Polizei und externen Fachleuten zusammensetzt.

An drei Tagen übte man dort unter der Leitung von Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort die Bewältigung von "Ausnahmesituationen". Der Leiter der Berufsfeuerwehr Burkhard Klein und dessen Stellvertreter Sven Werner waren ebenso dabei wie Erich Oesterwind (Ordnungsamt), Dr. Dieter Weber (Gesundheitsamt), Klaus Konietzka (Sozialamt), Dr. Jürgen Zentgraf (Umweltamt), Anke Degner (Stellvertretende Pressesprecherin) und Herbert Stiefl (Polizei). Sie wurden durch die Koordinierungsgruppe Krisenstab unter der Leitung von Sabine Schaper (Sachgebietsleiterin Zivil- und Katastrophenschutz) unterstützt.

Führungsmannschaft aus Mülheim übt Krisenmanagement für den Ernstfall: Seminar im Institut der Feuerwehr NRW vom 12. bis 14. März 2013 - Krisenstab

"Es hat sich auch bei dieser Veranstaltung einmal mehr gezeigt, dass gemeinsames Üben unter ‚Echt-Verhältnissen’ wichtig ist, um im Notfall der Bevölkerung schnell und sachgerecht zu helfen," resümierte Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort. Präventive Planungen und ständiger Austausch von Informationen der möglicherweise beteiligten Stellen hat für ihn eine hohe Priorität. "Wir sind gerüstet," so Steinfort,"dank unserer funktionierenden Berufsfeuerwehr und der gut ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen im Mülheimer Krisenstab." Damit der Krisenstab aber auch zukünftig stets "einsatzbereit" ist, werden auch weiterhin gemeinsame Übungen stattfinden.

Kontakt


Stand: 26.03.2013

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel