Gemeinsam sind wir stark – Oberbürgermeister und Landräte loben Gemeinschaftsauftritt der Metropole Ruhr auf der Expo Real

Zufrieden und voller Lob für den eingeschlagenen Kurs blicken die Oberbürgermeister und Landräte des Ruhrgebiets auf den 5. Gemeinschaftsauftritt der Region unter dem Dach der Metropole Ruhr auf der Immobilienfachmesse Expo Real zurück. Mit insgesamt 154 Standpartnern war der Auftritt vom 23. bis 25. Oktober der bisher größte und am stärksten frequentiert auf der Münchener Messe. Unter dem Slogan "Hier können Sie anlegen" hatte die Metropole Ruhr 30 Projekte am Wasser vorgestellt.

Insgesamt zählte die Fachmesse für Gewerbeimmobilien 21.000 Fachbesucher aus 65 Ländern. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die EXPO REAL damit ein Besucherwachstum von insgesamt 20 Prozent. Noch stärker war der Anstieg aus dem Ausland mit 35 Prozent.

Die Oberbürgermeister, Landräte und Bürgermeister gaben auf der Expo Real für die Metropole Ruhr den Takt vor (von links nach rechts): Jochen Wehling, Dagmar Mühlenfeld, Adolf Sauerland, Ottilie Scholz, Heinrich Bokeführ, Jörg Husmann, Wolfgang Kerak, Jenz Rother, Karl-F. Schulte-Uebbing, Frank Baranowski, Dr. Gerhard Langemeyer, Michael Makiolla, Achim Menge und Bode Klimpel.

Bild: RVR/Frank Elschner


 

Ausgewählte Stimmen zum Auftritt der Metropole Ruhr in München

"In der Metropole Ruhr präsentieren sich die Städte als starke Partner unter einem Dach mit ihren individuellen Kompetenzen. Die Rechnung geht auf: Noch nie zeigten auf der Expo Real so viele ausländische Anleger Interesse an Investitionen wie dieses Jahr. Das zeigt, wir haben den richtigen Weg gewählt!"

Dr. Gerhard Langemeyer, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

"Gemeinsamkeit macht stark. Als Metropole Ruhr werden wir verstärkt wahrgenommen, ohne dass dabei der Auftritt der eigenen Stadt zu kurz käme. Deshalb: Weiter so."

Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen

"Wenn es um den richtigen Standort geht, machen Unternehmen nicht an Stadtgrenzen halt. Nur wenn die Städte des Ruhrgebiets zusammenarbeiten, werden sie bei der Vermarktung von Gewerbeflächen erfolgreich sein. So sind Gelsenkirchen und Essen mit den "Schlosslagen" auf dem richtigen Weg und die in diesem Jahr gemeinsam unter dem Motto "Hier können Sie anlegen" angebotenen Flächen am Wasser sind auf großes Interesse gestoßen. Es wäre ein Fehler gewesen, hätten Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet nicht gemeinsam auf dem Stand der "Metropole Ruhr" Flagge gezeigt."

Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen

"Ich war bei der neuen Standgestaltung im vergangenen Jahr etwas skeptisch. Der Stand hat sich in diesem Jahr definitiv bewährt. Denn die Philosophie wird von allen Beteiligten gelebt. In der transparenten Atmosphäre können wir als Städte sehr gut von den Netzwerken der Investoren und der Unternehmen profitieren. Zudem hat die Internationalisierung der EXPO REAL in diesem Jahr einen deutlichen Schub erhalten. Daraus werden wir als Kommune nur unter dem Dach der Metropole Ruhr Vorteile ziehen können. Damit das gelingt und um den regionalen Auftritt weiter zu entwicklen, muss die neue regionale Wirtschafts-förderungsgesellschaft finanziell angemessen ausgestattet werden."

Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr

 "Der Auftritt der Metropol-Region Ruhr in München beweist: Gemeinsam sind wir stark. Und ich möchte ergänzen: Nur gemeinsam. Die Chance des Ruhrgebiets im internationalen Wettbewerb der Standorte kann nur in der Regionalität liegen und nicht im kommunalen 'Klein-Klein'. In diesem Sinne haben wir auf der Messe vielversprechende Kontakte geknüpft – gleichermaßen innerhalb des Reviers wie mit Entwicklern, Investoren und Partner von Außen."

Klaus Wehling, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen

"Für die Städte und Regionen kommt es bei der Expo Real darauf an, sich als interessanter Standort für Investitionen zu präsentieren. Aus diesem Grund sind auch fast alle Regionen aus Deutschland sowie zahlreiche ausländische Regionen auf der Messe vertreten. Der Gemeinschaftsstand der Metropole Ruhr hat dabei wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der Kreis Recklinghausen hat sich mit den Schwerpunkten Chemie- und Energieregion präsentiert. Die Konzentration auf diese beiden Schwerpunkte und das klare Bekenntnis, eine Industrieregion mit hohem Lebens- und Freizeitwert bleiben zu wollen, ist sehr positiv aufgenommen worden. Die Region Kreis hat damit ein klares Profil gesetzt."

Jochen Welt, Landrat Kreis Recklinghausen

"Wir haben an dem hochfrequentierten Stand der Metropole Ruhr viele neue Kontakte knüpfen können. Ein lohnender Messeauftritt für den Kreis Wesel!"

Dr. Ansgar Müller, Landrat Kreis Wesel

Auch die Emschergenossenschaft als einer der drei Hauptpartner zeigte sich zufrieden mit der Teilnahme am Gemeinschaftsauftritt:

"Der Umbau des Emschersystems umfasst eine Strecke von 80 Kilometern von der Quelle in Holzwickede bis zum Emscherdelta im Raum Duisburg/Dinslaken. Mit einem Investitionsvolumen von rund 4,4 Milliarden Euro wird er in den kommenden Jahren Impulsgeber für den strukturellen Wandel des nördlichen Ruhrgebietes sein. Die Region hat die Chance erkannt, den am dichtesten besiedelten Wirtschaftsraum Europas vom Hinterhof zum Vorgarten der Metropole Ruhr zu entwickeln. Das hierbei alle an einem Strang ziehen hat der gemeinsame Auftritt auf der Expo Real gezeigt."

Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft

Der Gemeinschaftsauftritt der Metropole Ruhr ist eine Kooperation der Städte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg plus Niederrhein, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, dem Ennepe-Ruhr-Kreis sowie der Kreise Recklinghausen und Unna. Hauptpartner am Stand sind die Emschergenossenschaft, die Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebietes, die THS GmbH, die WISAG Service Holding und ZENIT, Zentrum für Innovation und Technik in NRW. Neuer regionaler Partner ist Brack Properties aus Frankfurt. Der Regionalverband Ruhr ist federführend in der Gesamtorganisation.

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Stand: 30.10.2006

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