Geodaten-Ämter kooperieren - Vertragsunterzeichnung

Zur Verbesserung ihres Dienstleistungsangebotes haben Mitte Dezember 2006
die Städte und Essen und Mülheim,
deren Wirtschaftsförderer
die Uni Duisburg-Essen,
die IHK zu Essen,
der Regionalverband Ruhr und
das Center for Geoinformation GmbH Dortmund einen Kooperationsvertrag für Geodatenmanagement, in der IHK zu Essen unterzeichnet. Hierbei handelt es sich um eine ganz neue Form der Zusammenarbeit, die auf die Initiative der Mülheimer und Essener Vermessung- und Katasterämter zurückzuführen ist. Geodaten sollen optimaler geführt, bereitgestellt und genutzt werden. Hierzu werden die Daten der einzelnen Akteure sinnvoll miteinander verknüpft und der Zugang erleichtert. Die unterschiedlichen Kompetenzen der beteiligten Akteure werden effektiv in diesem neuen Netzwerk gebündelt. Die Beteiligung des RVR sichert hierbei die Berücksichtigung überregionaler Belange, und Forschungsansätze können durch die Einbeziehung der Universität unmittelbar in die Projekte einfließen. Auf diese Weise soll in Zukunft ein "Kompetenzzentrum" entstehen, welches den Zugang zu kostengünstigen Geodaten und –informationen im Sinne einer "Angebotsplattform für Geobasisdatennutzer" weiter verbessern hilft.
Nutznießer der Kooperation werden alle Stellen sein, die im Rahmen ihrer täglichen Arbeit auf Geodaten zurück greifen müssen. Also in erster Linie Planer und Unternehmen, die sich schnell einen Überblick verschaffen und Zugang zu weiterführenden Geodaten erhalten wollen. Auch Bürger, deren Grundstücke, die beide Seiten der Stadtgrenze berühren, braucht bald nicht mehr beide Dienststellen aufzusuchen. Die entsprechenden Katasterauskünfte sollen wechselweise ermöglicht werden.
Die beteiligten Akteure streben eine Ausweitung ihres Kreises mit den Nachbarstädten an. Ziel der heute Beteiligten ist es, in Zukunft hierfür einen Verein "GeoZentrum-Ruhr e. V." zu gründen.
Geodaten sind Daten, die einen Raumbezug aufweisen, also alles, was mit geografischen Koordinaten in Verbindung gebracht wird. Diese können Grundlage für vielfältige Anwendungen sein. Benötigt werden sie in der Stadtplanung geht, als Informationen über Leitungstrassen vor Ort und stadtübergreifend, für Lärmminderungsberechnungen, bis hin zur Satellitennavigation, die unsere Fahrzeuge lenkt ("GPS"). Geodaten gewinnen vor dem Hintergrund der steigenden Komplexität unserer modernen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.

Von links nach rechts:Regionalverband Ruhr Dr. Thomas Rommelsbacher Bereichsleitung Planung RVR, Mülheim & Business GmbH (Wirtschaftsförderung)Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer Stadt Essen Hans-Jürgen Best, Geschäftsbereichsvorstand Planen, Industrie-und Handelskammer Ruhr Klaus Beckmann, Hauptgeschäftsführer, Universität Duisburg-Essen Prof. Dr. Eckart Hasselbrink, Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer, Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG) Georg Arens,Geschäftsführer, Stadt Mülheim an der Ruhr Helga Sander, Dezernentin für Umwelt, Planen und Bauen.
Nicht auf dem Foto ist Dr. Bernsdorf Geschäftsführer, von CeGi Center for Geoinformation GmbH

Werner Kullick, Amtsleiter Geoinformation, Vermessung und Kataster aus Essen (links) und Matthias Lincke, Amtsleiter Geodatenmanagement, Vermessung und Kataster aus Mülheim mit dem Vertrag
Kontakt
Stand: 19.12.2006













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