Geothermie - Erdwärme

Was ist Geothermie?

Aufbau der Erde: Erdwärme 2

Geothermische Energie ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Oberfläche der festen Erde. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Erdwärme.

Unser Planet beinhaltet ein riesiges Energiereservoir. Von dem etwa 5000° bis 6000° C (Grad Celsius) heißen Erdkern strömen unermesslich große Energiemengen an die Oberfläche. Während unmittelbar an der Erdoberfläche die Temperaturen fast ausschließlich durch die Sonne bestimmt werden, macht sich mit zunehmender Tiefe der Einfluss des Wärmestroms aus der Erde bemerkbar. Unabhängig von Tages- und Jahreszeiten oder den herrschenden Klimabedingungen finden wir hier gleichmäßige Temperaturen vor, die immer zur Verfügung stehen.
Pro 100 Meter Tiefe steigt die Temperatur um durchschnittlich 3° C.

Ist Geothermie für jeden nutzbar?

Mit den heute vorliegenden Techniken ist es fast überall möglich, Erdwärme zu nutzen. Schon niedrige Untergrundtemperaturen von 10° bis 15° C lassen sich in Verbindung mit einer Wärmepumpe zu Heizzwecken verwenden.

Folgende Nutzungsverfahren stehen zur Wärmeerzeugung in der oberflächennahen Geothermie zur Verfügung:

  • Grundwasserwärmepumpen
  • Erdwärmekollektoren
  • Erdwärmesonden
  • Erdberührte Betonteile, Energiepfähle

Bitte informieren Sie sich im unten stehenden Beitrag zum Genehmigungsverfahren, zu den notwendigen Antragsunterlagen und der mögliche Bewilligung von Fördermitteln.

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Stand: 17.05.2017

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