Archiv-Beitrag vom 01.07.2014Geplante Schließung der Tengelmann-Filiale in der Innenstadt

OB sprach auf Bitte der Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucher in Mülheim mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann Karl-Erivan W. Haub

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld: Leiterin des Verwaltungsvorstandes und Chefin der Stadtverwaltung. Seit 10. April 2003 Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr.Die Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucher in Mülheim (OAGV) macht sich Sorgen um die geplante Schließung der Tengelmann-Filiale in der Innenstadt. Sie sieht in der Schließung des Standortes die Grundversorgung und damit auch die Quartiersentwicklung gefährdet. Die Vorsitzende der OAGV, Annette Lostermann-De Nil hat daher vergangene Woche in einem Schreiben Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld um Unterstützung im Kampf gegen dieses Vorhaben gebeten. Dagmar Mühlenfeld ist dieser Bitte gerne nachgekommen und hat inzwischen ein Gespräch mit der Unternehmensgruppe Tengelmann geführt.

„Ich bin Karl-Erivan Haub dankbar, dass er sofort für ein Gespräch erreichbar war, in dessen Verlauf er mir die Beweggründe noch einmal näher dargelegt hat. Im Ergebnis bleibt es leider dabei, dass sich das Unternehmen nicht in der Lage sieht, den Standort länger aufrecht zu erhalten“, so die OB. Die Filiale in der City ist seit Jahren unwirtschaftlich und hätte längst geschlossen werden müssen.
„Mir ist bei dem Gespräch ebenfalls erläutert worden, dass eine ganze Reihe von Filialen in NRW auf dem Prüfstand stehen, nicht nur diese in Mülheim. Es liegt also eine strategische Entscheidung vor, die ich akzeptieren muss.
Herr Haub hat mir aber auch mitgeteilt, dass die Filiale in Saarn im Moment nicht zur Disposition steht“, so die Oberbürgermeisterin.

Seit 2003 ist die Oberbürgermeisterin regelmäßig in engen Gesprächen mit der Unternehmensgruppe über die Einzelhandelsversorgung im Mülheimer Stadtgebiet. „Auch die Unternehmensgruppe Tengelmann weiß um die Bedeutung der Nahversorgung in der Innenstadt und hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt Dagmar Mühlenfeld, doch habe man diesmal leider der fehlenden Wirtschaftlichkeit des Standortes Rechnung tragen müssen.

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Stand: 01.07.2014

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