Archiv-Beitrag vom 02.07.2008Gespräch zum Autonomen Zentrum

Bei der Bürgeragentur der Stadt und im Kommunikationscenter sind seit April des Jahres zahlreiche Beschwerden über Sachbeschädigungen im direkten Umfeld des Autonomen Zentrums eingegangen. Anlass dieser Beschwerden, die aus der unmittelbaren Nachbarschaft zunehmend an die Stadtverwaltung herangetragen werden sind beschädigte Fassaden, eine Häufung von Farbschmierereien, Graffitis, Lärmbelästigungen, zerstörte Blumenkästen, bis hin zu einem brennenden Großmüllcontainer.

Ein besonders negatives Beispiel hierfür ist die vom AZ am 26. April 2008 durchgeführte Übungsveranstaltung mit dem Titel "Sprayen", nach der schon einige Stunden später die ersten Anwohnerbeschwerden über Graffitis an Hauswänden bei der Stadt eingingen.

So etwas könnte und muss bereits im Vorfeld verhindert werden. Die Stadt darf wohl erwarten, dass eine öffentlich geförderte Einrichtung ein Interesse daran hat, im Einklang mit ihrer Nachbarschaft zu existieren. Sie muss daher selber eine entsprechende Sensibilität bei der Durchführung von derartigen Veranstaltungen entwickeln, um Zerstörungen und Belästigungen in der Nachbarschaft zu verhindern.

Deshalb sind am Montag Polizei, Ordnungsamt, Jugendamt, Bürgeragentur und der Stadtteilmanager für Eppinghofen an einem Tisch zusammen gekommen.

Ergebnis war, dass das AZ jetzt dafür Sorge zu tragen hat, dass solche Probleme in Zukunft nicht mehr von der Einrichtung ausgehen. Polizei, Ordnungsamt, Jugendamt, Stadtteilmanagement und Bürgeragentur haben dem AZ hierbei ihre Zusammenarbeit angeboten.

 

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Stand: 02.07.2008

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