Archiv-Beitrag vom 23.03.2009Gesunde Kitas - Starke Kinder

13 Kindertagesstätten nahmen am Pilotprojet der "Plattform für Ernährung und Bewegung" (peb) teil und bauten innerhalb eineinhalb Jahren die drei Säulen Ernährung, Bewegung und Entspannung aus

 

Prima Leben - die ersten Einrichtungen gehen an den Start: Mehr Gesundheit in allen Mülheimer Kindertageseinrichtungen. Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung für zehn Eppinghofer und Styrumer KiTas   Die erste regionale Auftaktveranstaltung des Projektes „Gesunde Kitas - Starke Kinder“ der plattform ernährung und bewegung e.V., kurz „peb“ genannt, fand am 15. Juni 2007 am Pilotstandort Mülheim an der Ruhr statt.

Bis heute haben 13 KiTas in Mülheim mitgemacht und „für jeden hat es was gebracht. In den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung sowie im Gesundheitsdialog zwischen KiTa-Teams und Eltern deutliche Verbesserungen erzielt", so peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck. Deshalb setzen sich Peter Vermeulen, Dezernent für Schule, Jugend und Kultur sowie Ulrich Ernst, Dezernent für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Sport dafür ein, dass das Thema Gesundheitsförderung auch in Zukunft von den Mülheimer KiTas fortgeführt wird.

Zum Abschluss des Pilot-Projektes bot nun ein Workshop noch einmal gezielte Informations- und Gesprächsmöglichkeiten über
- die Projektergebnisse,
- die langfristige Sicherung der Erfolge in den Einrichtungen,
- die weitere Unterstützung der Gesundheitsförderung in KiTas durch
Fachberatungen und Träger,
- die Fortführung der Projektinhalte durch die Stadt Mülheim an der Ruhr, z. B. durch Prima Leben und Early Excellence.

Das Projekt „Gesunde KiTas – Starke Kinder" brachte einige Neuerungen mit sich. Der individuelle Blick der teilnehmenden KiTas zum Beispiel die eine. Eine andere ist die dezernatsübergreifende Kooperation: Nicht nur gesundes Essen oder Sport wird angeboten, sondern beides kombiniert, ergänzt durch Entspannungsangebote „Das hat den Anstoß gegeben, sich in Mülheim stärker zu vernetzen”, so Dr. Damir Puac. Er betreut das Projekt für das Gesundheitsamt, das ebenso wie der Mülheimer Sportbund (MSB) und die genannten Dezernate für Schule, Jugend und Kultur sowie für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Sport beteiligt sind.

Die Grundüberlegung ist eine einfache und nicht unbedingt neu. „Es bringt nichts, von oben etwas zu verordnen. Veränderung muss aus den KiTas selbst erwachsen”, sagt Jugenddezernent Peter Vermeulen. Deshalb ließ man die 13 teilnehmenden Einrichtungen, gemeinsam mit Coaches selbst entwickeln, wie sie die Bereiche Ernährung, Bewegung und Entspannung zum Teil des Kindergartenalltags machen wollen. Und die Selbstorganisation funktionierte. Alle vor eineinhalb Jahren gesteckten Ziele sind umgesetzt.

"Das was wir mit dem Projekt Gesunde Kitas auf den Weg gebracht haben, werden wir nun fortsetzen unter dem Dach von Prima Leben. Gesundheit von Anfang an, das soll in Mülheim bald in allen Kitas gelten.", so Sozialdezernent Ulrich Ernst. 

"Ich freue mich besonders, dass der Abschlussworkshop dazu beigetragen hat, die Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in unseren Kitas zu vernetzen und dass die Akteure des Projektes „Gesunde Kitas - Starke Kinder“ und die Kollegen aus den „Prima Leben“ Kitas die Gelegenheit hatten, ihre Erfahrungen und Erwartungen auszutauschen.", so Ernst weiter.

Wie das bisher schon  umgesetzt wurde und was den Kinder und Eltern dabei besonders gut gefallen hat, der selbst geschnippelte Rohkostteller beim Frühstück, der Entspannungsraum oder die gemeinsamen Kochabende, darüber konnten am besten die Coaches berichten: "Neu war für viele auch der Bereich „Entspannung”, doch er war auch der beliebteste", so Ilka Pfütze von peb, die als Coach in Mülheim unterwegs war. 

Sie erarbeitete mit den Teams der Einrichtungen ihre Ziele und unterstützte sie dabei, diese zu erreichen.

Für Ulrich Ernst sind in erster Linie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas, Erzieher und Erzieherinnen, "die heute und auch morgen und übermorgen bei ihrer täglichen Arbeit mit den Kindern die 'Hauptrolle' übernehmen. Sie haben damit eine ganz wichtige, wenn nicht einer der wichtigsten Aufgabe in unserer Gesellschaft. Sie sind es die unsere Kinder von klein auf begleiten und dafür sorgen, dass sie gesund und liebevoll unterstützt aufwachsen. Man kann das nicht oft genug sagen und das muss auch noch mehr anerkannt werden! Dafür meine ich sollten wir uns, ganz unabhängig von den Inhalten die wir vermitteln wollen, immer wieder stark machen." 


 

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Stand: 23.03.2009

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