Gesundheitliche Wirkung von Ruß
Die gesundheitlichen Wirkungen von Rußpartikeln gleichen im wesentlichen denen des Feinstaubs. Die krebsauslösende Wirkung von Dieselruß konnte im Tierversuch nachgewiesen werden. Die Belege für eine krebsauslösende Wirkung an Menschen haben in den letzten Jahren zugenommen. Eine aktuelle Risikoabschätzung zur krebsauslösenden Wirkung für Dieselruß liegt zur Zeit nicht vor. Der Länder- ausschuss für Immissionsschutz schätzt bereits in einer Veröffentlichung im Jahre 1992 das Risiko für Lungenkrebs bei einer lebenslangen Inhalation von 1 µg/m³ Dieselrußpartikel auf 10 Todesfälle pro 100 000 Erkrankungen.
Um ein akzeptables Krebsrisiko für Dieselruß von einer Krebserkrankung auf 2 500 Einwohner zu erreichen, wurde vom Länderausschuss für Immissionsschutz ein Zielwert von 1,5 µg/m³ vorgeschlagen. Die höchsten verkehrsnahen Belastungen für Dieselruß lagen nach den Berechnungen des Umweltamtes bei ca. 6,7 µg/m³ (s. auch Luftschadstoffberechnungen 2003). Eine lebenslange Exposition gegenüber Dieselrußimmissionen, wie sie an diesen Stellen auftreten, würde danach etwa 40 bis 50 Todesfälle durch Krebserkrankungen je 100.000 Exponierte verursachen.
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Stand: 05.05.2008













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