GEW unterstützt "Mülheim hilft!" – Nachhaltigkeit im Mittelpunkt
Die Aktion "Mülheim hilft", die sich voll und ganz auf den Aufbau einer Dorfschule und die zerstörte Infrastruktur des Dorfes Hambantota auf Sri Lanka konzentriert, hatte neue Unterstützer gefunden: Die GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband Mülheim, wird sich an dem Projekt beteiligen. "Auf der Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder dem konkreten Projekt Aufbau einer Dorfschule in Hambantota/Sri Lanka zugestimmt und zunächst 5.000 EURO bereitgestellt," berichtete Mülheims GEW-Vorsitzender Alois Mayer.

Bringen Hilfe für die kommenden Jahre: Die GEW-Vertreter im Rathaus, v.l.n.r. Anette Grunwald, Alois Mayer, OB Dagmar Mühlenfeld und Rita Theelke
Foto: Walter Schernstein
Im Sinne der Nachhaltigkeit will die GEW das Projekt über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jeweils 1.200 EURO unterstützen. "Hierüber freue ich mich ganz besonders," so Oberbürgermeisterin Mühlenfeld, denn dies sei ein wesentlicher Punkt für sie. Sie wünsche sich, dass möglichst sogar persönliche Beziehungen zwischen den Schülerinnen und Schülern in Hambantota und Mülheim entstehen. Wie bereits mehrfach berichtet, hatte die Tsunami-Flutwelle vom Dezember 2004 hat die Kleinstadt zerstört. Die 800-Seelen-Gemeinde liegt im Süden Sri Lankas, rund 250 km von der Landeshauptstadt Colombo entfernt. Die Region zählt zu den ärmsten im Umkreis. Der Tsunami hatte die Fischerdörfer ringsum unter seinen Wassermassen begraben. "Mit Mülheimer Hilfe werden die über 300 Kinder dort wieder eine funktionstüchtige Schule erhalten, deren Unterhaltung dann auch für die kommenden Jahre gesichert ist," freut sich Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld.
Weitere Infos zu "Mülheim hilft!" unter der Rufnummer: 455 13 50
Kontakt
Stand: 30.08.2005













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