Archiv-Beitrag vom 09.02.2015Gewässergütebericht liegt vor

In den vergangenen zwei Jahren hat die Untere Wasserbehörde im Amt für Umweltschutz alle oberirdischen Gewässer im Stadtgebiet, mit Ausnahme der Ruhr, hinsichtlich ihres ökologischen und chemischen Zustandes überprüft. Der in 2014 abgeschlossene Bericht wurde am 9. Februar 2015 im Umweltausschuss durch das beauftragte Planungsbüro Koenzen, Hilden präsentiert.

Erlenreihe am Rumbach

Der Gewässerzustandsbericht 2014 setzt die Reihe der Gewässergüteberichte der Jahre 1992, 1998 und 2005 fort, allerdings mit einem erheblich größeren Untersuchungsumfang. Die Untere Wasserbehörde wird im Rahmen der Gewässeraufsicht zukünftig im Frühjahr und Herbst mehr als 115 Kilometer Fließgewässerstrecke an rund 90 Probenahmestellen nach den gesetzlichen Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und der europäischen Wasserrahmenrichtlinie überwachen und den Gewässerzustand in den Einzugsgebieten von Rhein, Ruhr und Emscher jährlich dokumentieren.

Die Untersuchungen umfassen Gewässerchemie und -biologie (Makrozoobenthos) sowie Strukturgüte und werden in den folgenden Jahren durch hydraulische Erkenntnisse ergänzt.

Auf dieser Datenbasis ist nunmehr eine Gesamtbewertung des ökologischen und chemischen Zustands der Mülheimer Gewässer möglich und der Grundstein für die Erreichung der gesetzlich vorgegebenen Bewirtschaftungsziele für oberirdische Gewässer gelegt. Alle erforderlichen Bewirtschaftungs- und Unterhaltungsmaßnahmen lassen sich daraus ableiten oder entwickeln und sind unerlässlich für den rechtskonformen Gewässer- und Hochwasserschutz.

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Stand: 11.02.2015

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