Archiv-Beitrag vom 30.08.2010Gewinnerin beim weltweit ersten Wasserflashmob auf der A40 löst die Poolparty ein

Bei der Aktion zum „Still-Leben Ruhrschnellweg“ am 18. Juli gewann die Mülheimerin Pia Hüsch den Hauptpreis


Beim weltweit ersten Wasserflashmob hatten Männer und Frauen auf der A40 jeweils auf einen Kilometer eine Menschenkette gebildet und über diese Distanz einen Liter Mülheimer Ruhrwasser durch Umfüllen von Becher zu Becher transportiert. Eine der Teilnehmerinnen war die Mülheimerin Pia Hüsch: Bei der anschließenden Verlosung hatte sie eine Poolparty gewonnen – diese fand vergangenen Samstag (28.8.) in dem Garten ihrer Familie statt: Das Mülheimer Designbüro DIE MANNSCHAFT und die Mülheimer Agentur für Aufmerksamkeit „Deutsche Handarbeit“ sponserten der Gewinnerin den Pool, gefüllt wurde er von der RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft. Zudem schaute RWW-Sprecher Ulrich Schallwig bei der Party der 17-Jährigen vorbei und überreichte der Gewinnerin einen Original-Seelöwen samt Zertifikat aus der Aktion des Konzeptkünstlers Ottmar Hörl vom Juni dieses Jahres. „Für mich ist dies ein wunderbarer Abschluss der Sommerferien“, sagte die Gewinnerin Pia Hüsch.

RWW-Sprecher Ulrich Schallwig bei der Übergabe des Seelöwen an die Gewinnerin Pia Hüsch.

RWW-Sprecher Ulrich Schallwig bei der Übergabe des Seelöwen an die Gewinnerin Pia Hüsch (Quelle: Mülheim & Business GmbH).

 

Hörl hatte in einer spektakulären Kunstaktion den Aquarius-Vorplatz mit der Installation von 300 Seelöwen-Objekten in eine begehbare Bodenskulptur verwandeln. Für den Künstler verkörpern die „Seelöwen ideal den Aspekt ‚Wasser’, denn Wasser ist ihr Lebenselement.“

Warum bloß ein Wasserflashmob?

Die Idee des Wasserflashmobs kam von den Agenturen „Deutsche Handarbeit“ – Liebe ist käuflich“ und dem Designbüro „DIE MANNSCHAFT“ aus dem Kreis der KREATIVEN KLASSE MÜLHEIM. Die Intention der Kreativschaffenden: „In Mülheim stellen wir selbst mit minimalen Budgets was auf die Beine. Soll zeigen: Kreativität spart Kosten.“ Initiatoren des Wasserflashmobs waren die Stadt Mülheim an der Ruhr, die Wirtschaftsförderung Mülheim & Business GmbH (M & B) und die Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH. Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, die die Aktion als Schiedsrichterin überwachte, votierte für ein „ehrliches Unentschieden“. Das Männerteam war zwar schneller, doch das transportierte Ruhrwasser wies klare Spuren von Bier auf. RWW stellte 1.000 blaue T-Shirts mit dem Wasserflashmob-Logo zur Verfügung – so bildeten alle TeilnehmerInnen eine im auffälligen Blau gekleidete Aktionskette. „Mülheim steht für die Stadt am Fluss, Mülheim steht für die wunderschöne Ruhrnatur – das Image unserer Stadt haben wir spielerisch und ausdrucksstark mit unserer Aktion und auch mit der Poolparty transportiert“, erklärt M & B-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier.

 

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Stand: 30.08.2010

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