Archiv-Beitrag vom 15.04.2011Girls'Day 2011 in Mülheim ein voller Erfolg!

Girls Day 2011: Der Girls`Day ist Deutschlands größtes Berufsorientierungsprojekt für Mädchen, an dem sich jährlich eine wachsende Zahl von Unternehmen und Organisationen mit Veranstaltungen beteiligen.Der Girls’Day ist Deutschlands größtes Berufsorientierungsprojekt für Mädchen. Auch sehr viele Mülheimer Unternehmen, Betriebe, Forschungseinrichtungen und weitere Institutionen luden Schülerinnen ab der Klasse 7. dazu ein, interessante Berufe zu entdecken.  Erstmals beteiligte sich die Hochschule Ruhr West (HRW) mit einem eigenen Programm.

Der Girls‘Day bietet Mädchen und Unternehmen die Gelegenheit einander kennen zulernen und öffnet den Mädchen zukunftsträchtige Berufsfelder.
Schülerinnen sind in diesem Alter noch offen und neugierig für viele Bereiche.
 
Insgesamt 24 Unternehmen, Betriebe und Forschungseinrichtungen aus Mülheim an der Ruhr luden Schülerinnen ab der 7. Klasse dazu ein, attraktive Berufe zu entdecken. Mit großem Engagement haben sie insgesamt 330 Plätze für interessierte Mädchen ermöglicht.
„Wir sind stolz darauf, dass sich das Angebot in Mülheim so etabliert und sich die Anzahl der Plätze auf nunmehr 330 erhöht hat,“ so Koordinatorin Sekine Günes von der Gleichstellungsstelle der Stadt Mülheim an der Ruhr.
Marion Steinhoff, Beauftragte für Chancengleichheit bei der Bundesagentur für Arbeit und Vertreterin aus dem lokalen Aktionsbündnis zum Girls’Day findet es „beachtlich, dass auch Mädchen aus den Nachbarstädten über die bundesweite Homepage nach Mülheim gekommen sind.“ Dies spräche für die gute Qualität der Angebote.

Erster Girls‘Day an der Hochschule Ruhr West

Erstmals beteiligte sich die Hochschule Ruhr West (HRW) in Mülheim an der Ruhr und Bottrop mit einem eigenen Programm. Schülerinnen erlebten einen spannenden Tag rund um naturwissenschaftliche und technische Berufe. Bei der Vermarktung des Angebots wurde die HRW ebenfalls vom lokalen Aktionsbündnis Girls‘Day Mülheim an der Ruhr unterstützt.

Mädchen-Zukunftstag, GirlsDay. Hochschule Ruhr West. 14.04.2011 Foto: Walter Schernstein

Bürgermeisterin Renate aus der Beek (2.v.l.) machte sich ein Bild von den Angeboten der HRW vor Ort und war, wie Marion Steinhoff von der Bundesagentur für Arbeit (1.v.l.), Koordinatorin Sekine Günes (2.v.r.), Prof. Markus Schneider, Institutsleiter Maschinenbau (3.v.r), und die beteiligten Projektleiter genauso begeistert wie die am Workshop teilnehmenden Mädchen. 

 

Im Mittelpunkt an der HRW stand an diesem Tag das praktische Erleben von „MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
In verschiedenen Workshops sollte bei den etwa 85 teilnehmenden Mädchen der Klassen fünf bis 13 das Interesse für technische Berufe geweckt und über die Studiengänge an der Hochschule Ruhr West informiert werden.

„Ingenieurberufe sind Jobs mit Zukunft. Gefragt sind neben mathematisch-technischen Fähigkeiten auch Kommunikationsstärke und Organisationstalent“, erläutert Prof. Markus Schneider, Institutsleiter Maschinenbau an der HRW. „Mit unseren Aktionen zum Girls‘Day wollten wir bei den Mädchen das Interesse an Naturwissenschaften wecken und die HRW als attraktive Hochschule bekannt machen“, so Schneider weiter.

Mädchen-Zukunftstag, GirlsDay. Hochschule Ruhr West. 14.04.2011 Foto: Walter Schernstein

(v.l.h.) Sekine Günes, Marion Steinhoff und Bürgermeisterin Renate aus der Beek schauten den Mädchen im Workshop über die Schulter. Die drei "Entwicklerinnen" waren konzentriert dabei einen sogenannten Piezosensor zusammenzubauen, mit dem am Blutdruck und Puls messen kann.

 

Um die jungen Frauen für ein Studium an der HRW zu begeistern, fanden am Campus Mülheim an der Ruhr drei Workshops statt:
Im Workshop „Mathematik und Gotik“ führte die Reise ins Frankreich des Mittelalters, wo Teilnehmerinnen ab der neunten Klasse einfache geometrische Prinzipien kennen lernten, indem sie gotische Ornamente mit Lineal und Zirkel konstruierten.
 
Beim Projekt Aufnahme von Blutdruck und Puls mit selbstgemachten Sensoren wurden Mädchen ab der achten Klasse zu „Entwicklerinnen“, die einen Piezosensor zusammen bauten, mit dem sie Blutdruck und Puls messen konnten.

Beim Workshop „Warum hält eine Brücke?“ haben die Teilnehmerinnen ab der achten Klasse eine Brücke aus Papier gebaut, die eine vorgegebene Distanz überbrückte und mit minimalem Aufwand eine maximale Traglast erreichte. Am Ende des „Architektenwettbewerbs“ wurde die stabilste Brücke ausgezeichnet.

Bürgermeisterin Renate aus der Beek machte sich ebenfalls ein Bild von den Angeboten der HRW vor Ort und motivierte die Mädchen in den Workshops bei ihrer Arbeit „Das ist euer Tag! Habt viel Spaß beim praktischen Erleben und lasst euch begeistern für Technik...“

Mädchen-Zukunftstag, GirlsDay. Hochschule Ruhr West. 14.04.2011 Foto: Walter Schernstein

Fotos: Walter Schernstein

 

Am Campus Bottrop wurden ebenfalls vier Projekte durchgeführt.

Heike Lücking, Pressesprecherin der HRW lobte die hervorragende Zusammenarbeit und die gute Vorbereitung zum Girls’Day und dankte insbesondere Sekine Günes für ihr großes Engagement.

Weitere Informationen zum Girls'Day, zum lokalen Aktionsbündnis und zur HRW finden Sie unterhalb des Beitrags in den Dateien zum Kontext.

 


Mit dabei waren in diesem Jahr: 
Autohandel Gebrüder van Eupen GmbH, Autolackiererei/Kfz Hussain Khan & Ludger John, Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr, Berufskolleg Stadtmitte, Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e. V., Fahrzeug-Werke LUEG AG, fraugemacht, Hochschule Ruhr West/ University of Applied Sciences, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie, Max-Planck-Institut für Kohlen-forschung, Mülheimer Wohnungsbau eG,  RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, SAG GmbH, Schröer Garten- und Landschaftsbau GmbH, Siemens Energy, SKS Kraftfahrzeuge GmbH, Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr/ Amt für Geo-datenmanagement, Vermessung, Kataster und Wohnbauförderung/ Amt für Verkehrswesen und Tiefbau/ Datenverarbeitung/ Druckerei, Tierarztpraxis Dr. Fröhlich, Vallourec & Mannesmann Tubes V&M Deutschland GmbH und Zdi- Zukunft durch Innovation

 

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Stand: 15.04.2011

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