"Glasverbot" bei Public-Viewing-Veranstaltungen erlassen
Bei den geplanten Public-Viewing-Veranstaltungen zu den kommenden Europameisterschaften im Fußball hat die Stadt Mülheim "zum Schutz von Leib, Leben und Gesundheit" ein grundsätzliches Glasverbot vor und während der Übertragungen erlassen. Somit ist das "Mitführen von Gläsern und Glasflaschen mit und ohne Inhalt bei Public-Viewing auf öffentlichen Flächen verboten". Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde jetzt durch die Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt rechtskräftig.
Zur Begründung stellt Mülheims Ordnungsdezernent Dr. Frank Steinfort (Foto) fest: "Bei der Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern solcher Veranstaltungen, die zum Teil dicht gedrängt stehen, und aus den Erfahrungen während der Fußballweltmeisterschaften 2006 ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass Gläser und Flaschen einfach fallen gelassen oder weggeworfen werden." Hierdurch – so Steinfort – könne es zu gefährlichen Schnittverletzungen kommen. Um dem vorzubeugen habe man diese temporäre Anordnung erlassen, so der Stadtdirektor. "Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch darauf, dass die Stadt möglichen Gesundheitsgefährdungen vorbeugt".
Foto: Walter Schernstein
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Stand: 03.06.2008







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