Archiv-Beitrag vom 24.09.2015Grußwort des Dezernenten für Umwelt, Planen und Bauen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Peter Vermeulen, Dezernent für Umwelt, Planen und Bauen

vor fast genau 150 Jahren baute die Rheinische Bahngesellschaft ihre Ruhrgebietsstrecke vom (linksrheinischen) Osterrath unter anderem über Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum nach Dortmund. Während die im Winkhauser Tal parallel verlaufende Bergisch-Märkische Bahnstrecke heute die zentrale Magistrale im Personenverkehr darstellt, wurde die Rheinische Bahn bis auf wenige Teilstrecken im Jahr 2002 zwischen Duisburg und Bochum stillgelegt. Der bis dahin auf ihr verbliebene Güterverkehr wurde auf andere Strecken verlagert. Bereits damals wurde der Bau eines Fuß- und Radweges avisiert und seit 2006 genießt der Weg offiziellen Projektstatus. Im Jahr 2010 wurde der Abschnitt 1 von der Essener Innenstadt (Universitätsviertel) bis zum Kaldenhoverbaum in Schönebeck realisiert. Im Mai 2015 konnte dann mit dem kurzen Abschnitt 2 a der Lückenschluss zum Gruga-Radweg an der Stadtgrenze Mülheim/Essen realisiert werden. Mit der Eröffnung des fünf Kilometer langen Abschnittes 2 b bis zum Mülheimer Hauptbahnhof (Eppinghofer Straße) steht nun eine direkte, nahezu kreuzungs- und autofreie, rund zehn Kilometer lange Verbindung der Innenstädte der Städte Mülheim und Essen zur Verfügung. Die Trasse der Rheinischen Bahn konnte hierdurch dauerhaft, zum Beispiel vor Überbauung gesichert werden und wird ferner wieder als umweltfreundlicher Verkehrsweg genutzt. Realisiert hat dies der Regionalverband Ruhr (RVR) in Zusammenarbeit mit den Städten Essen und Mülheim im Rahmen des Förderprogramms ÖPEL.

In Zusammenarbeit mit dem ADFC Mülheim gibt die fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt Mülheim diesen Übersichtsplan heraus, um über den Wegeverlauf, die Lage der Zugangsrampen und -treppen sowie die wichtigsten Anschlussrouten zu informieren.Der Weiterbau als Hochpromenade über die Stadtviadukte in der Mülheimer Innenstadt bis zur Ruhr ist finanziert und wird durch die Stadt Mülheim voraussichtlich bis 2017 erfolgen. Der Weiterbau über die Ruhr bis nach Broich zur Hochschule Ruhr West wird ebenfalls zeitnah angestrebt.

Der Radweg Rheinische Bahn zwischen Essen und Mülheim wird im Hinblick auf Streckenführung, Dimensionierung (Nebeneinanderfahren und Überholen) und Ausbaustandard auch als Radschnellweg bezeichnet. Unter dem Namen Radschnellweg Ruhr (RS1) ist der Weiterbau zwischen Duisburg und Hamm in den nächsten Jahren projektiert.

In Zusammenarbeit mit dem ADFC Mülheim gibt die fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt Mülheim diesen Übersichtsplan heraus, um über den Wegeverlauf, die Lage der Zugangsrampen und -treppen sowie die wichtigsten Anschlussrouten zu informieren.

Peter Vermeulen
Dezernat für Umwelt, Planen und Bauen

Hinweis
Über den nachfolgen Link steht Ihnen der aktuelle Flyer zum Radweg Rheinische Bahn zur Verfügung. Zudem ist er in den städtischen Dienststellen erhältlich.

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Stand: 10.01.2017

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