Heimatmuseum Tersteegenhaus wiedereröffnet
Ab dem 19. Februar sonntags und dienstags
Ein altes Haus strahlt wieder im frischen Glanz und zeigt seine inneren Werte. Nachdem im Dezember 2001 nach vielen Jahren endlich einmal frische Farbe an die Wände kommen konnte und teilweise neue Lichtinstallationen möglich waren, öffnet das Tersteegenhaus sich wieder dem Publikum.
Dank der Mithilfe des Geschichtsvereins sind alle Räume zunächst ausgeräumt worden. Jetzt sind sie unter neuer Zusammenstellung wieder zu besichtigen. Altvertrautes wird unter neuen Gesichtspunkten präsentiert. Die Räume über Karl Arnold Kortum und Gerhard Tersteegen sind inhaltlich gestraffter angelegt. Weitere Räume sind mit anderen Schwerpunkten versehen. Der Rundgang durch das Haus soll zunächst die Stadtansichten vergangener Zeiten zeigen. Ein weiterer Aspekt ist das bürgerliche und bäuerliche Wohnen mit den verschiedenen Einrichtungsgegenständen vergangener Jahrhunderte. Neu sind Hinweise auf die Arbeitswelt, wie die Zinkhütte, die Kohlenschifffahrt und die Saarner Porzellanmanufaktur. Allerdings ist die Arbeit nicht beendet, sondern im stetigen Prozess der Erforschung und Präzisierung. Anlässlich der Wiedereröffnung wurde dem Geschichtsverein und der Stadt Mülheim ein Originalbrief von Gerhard Tersteegen durch Pfarrer Harald Schneyder, Düsseldorf, zum Geschenk gemacht. Das Heimatmuseum ist seit dem 19. Februar wieder für Jedermann geöffnet: dienstags von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr und sonntags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr.
Foto: v. l. n. r. Heinz Hohensee, OB Dr. Jens Baganz, Dr. Hans Fischer, Pfarrer Harald Schneyder (Foto: Walter Schernstein)
Kontakt
Stand: 20.02.2002













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