Archiv-Beitrag vom 10.07.2009Heinrich-Zille-Ausstellung in Müllheim

Er gehört zu den großen Künstlern: Heinrich Zille.

In Müllheim Baden sind zum Jubiläum des Oberrheinischen Museumspasses, in dessen Rahmen die beteiligten Museen das Oberrheingebiet um 1900 in seinen verschiedenen Facetten vorgestellt wird, nun Werke des Künstlers im Markgräfler Museum zu sehen. Dies hat die Stadt Müllheim ihrer Freundschaft mit der Stadt Mülheim an der Ruhr zu verdanken, denn unsere Ruhrstadt ist im Besitz einer großen und bedeutenden Sammlung mit rund 400 Werke.

Über 80 Exponaten, darunter Originalzeichnungen, Fotografien und das legendäre Skizzenbuch werden nunmehr bis zum 30. Ausgust dort gezeigt.

Dr. Gerhard Ribbrock, Stellv. Museumsleiter des Museums Alte Post, hielt eine Rede zur Ausstellungseröffnung der Heinrich Zille-Austellung in Müllheim, Baden.Der Stellvertretende Leiter des Mülheimer Kunstmuseum Alte Post, Dr. Gerhard Ribbrock (Foto links), kennt wie kaum ein anderer das Lebenswerk Zilles. Zur Eröffnung reiste ins Markgräfler Land und übermittelte die herzlichen Grüße unserer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld. Ihre Grüße richteten sich besonders an den dortigen Bürgermeister Dr. René Lohs und den verehrten Alt-Bürgermeister Sänger, dessen Wunsch nach einer Zille-Ausstellung im Markgräfler Museum endlich in Erfüllung gegangen ist.

"Ich hatte es ihm am Abend der Carmina-Burana-Aufführung anlässlich des Müllheimer Stadtjubiläums am 19. Juli 2008 sozusagen in die Hand versprochen. Und ich bin sehr froh, dass wir das Versprechen einlösen können.", so die Oberbürgermeisterin in ihren Grußworten.

Einen ebenso herzlichen Gruß richtete sie an den Leiter des Markgräfler Museums Jan Merk, mit dem sie bereits drei Jahre früher erstmals über ein Zille-Projekt nachgedacht hatte.

 

Gäste zur Ausstellungseröffnung der Heinrich Zille-Austellung in Müllheim, Baden. Gäste zur Ausstellungseröffnung der Heinrich Zille-Austellung in Müllheim, Baden.

Fotos: Markgräfler Museum Müllheim

 

Jan Merk, dankte der Stadt und dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr für die „professionelle und zugleich sehr angenehme Zusammenarbeit“.  Er wies auch darauf hin, dass im Foyer des Hauses zusätzlich Zille-Lithographien aus Privatbesitz aus Badenweiler gezeigt werden können. Die Stadt Mülheim an der Ruhr verdankt ihre große Zille-Sammlung dem ehemaligen Arzt von Zilles Sohn Walter, Dr. Karl G. Themel, später Chefarzt und Radiologe an ein Mülheimer Krankenhaus. Er übergab seine Sammlung dem Mülheimer Kunstmuseum.

 

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Stand: 11.07.2009

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