"Heissausbildung" für die Freiwillige Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Heißes Training für die Freiwillige Feuerwehr in Mönchengladbach



Ein heißes Training in realitätsnaher Umgebung fand am Sonntag, 10. Dezember 2006 für die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr statt. Das Training wurde von 8.00 bis 18.00 Uhr auf dem Übungsgelände der Feuerwehr Mönchengladbach in einer Rauchgasdurchzündungsanlage durchgeführt. Diese ortsfeste Anlage ist Eigentum der Feuerwehr Mönchengladbach und befindet sich als Teil einer Übungsstrecke in zwei Überseecontainern.



Erfahrungen von Brandeinsätzen haben gezeigt, dass neben der theoretischen Ausbildung und einer geeigneten Schutzausrüstung der Schwerpunkt auf einer realitätsnahen "heißen" Ausbildung liegen muss. Dadurch werden Einsatzkräfte der Feuerwehr im Umgang mit Extremsituationen geschult, denen sie im Einsatz gewachsen sein müssen. Für den Grundausbildungslehrgang der Freiwilligen Feuerwehr war das der erste Kontakt mit dem heißen Feuer, die andere Hälfte der Teilnehmer hatten schon im letzten Jahr eine Übung in einer gasbetriebenen Brandsimulationsanlage absolviert. In bestimmten Bereichen wurden Innentemperaturen bis zu 300 °C erzeugt. Für die Erfahrenen wurde das taktische Vorgehen vom kleinen Küchenbrand bis hin zu einer simulierten Rauchgasdurchzündung optimiert. Die ausreichende Sicherheit wurde durch einen Ausbilder sichergestellt, der während des Trainings mit im Brandraum die Trupps beobachtete, um in einem Notfall eingreifen und eine Notentrauchung einleiten zu können.



Dieser Ausbildungsteil gehörte zum 4-Stufen Konzept der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Mülheim an der Ruhr. Dieses beinhaltet:

1.Atemschutzübungsstrecke, Einsatzübungen

2.Wärmegewöhnung

3.Brandsimulationsanlage (BSA, Gas befeuert) inklusive Hohlstrahlrohrtraining

4.Rauchgasdurchzündungsanlage (RDA, Holz befeuert) inklusive Hohlstrahlrohrtraining

Informationen zum Trainingstag und zur Freiwilligen Feuerwehr erhalten Interessierte bei Jörg Balkenhol unter der Rufnummer 0208 / 455-3743 oder im Internet unter /feuerwehr.

Kontakt


Stand: 15.12.2006

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