"Historisches" aus dem Rathaus kommt in ein Dortmunder Museum
Was macht man mit alten – teils historischen – vermessungs-technischen Zeichengeräten, die schon über zehn Jahre unbenutzt in Schränken liegen, weil die moderne Technik sie "überholt" hat? "Auf keinen Fall auf den Schrott werfen." Das dachte sich auch Elke Beckord vom Amt für Geodaten-management im Mülheimer Rathaus, als sie – für den anstehenden Umzug in das neue technische Rathaus am Hans-Böckler-Platz – überlegte, was man dorthin alles mitnehmen muss. Um so fielen ihr die Zeichengeräte in die Hände. Doch was damit tun? So kam der pfiffigen Rathausmitarbeiterin die Idee ein "Vermessungsmuseum" oder ähnliches ausfindig zu machen. Amtsleiter Wolfgang Keßler wusste Bescheid: In Dortmund gibt es ein solches Museum. (www.vermessungsgeschichte.de). Und so werden ein Schraffiergerät, ein Kurvenmesser, ein überlanger Holzzirkel, zwei Beschriftungsgeräte mit Schablonen, drei sehr gut erhaltene Kartiergeräte, die als "Polar-Koordinatographen" bezeichnet werden, ab dem 30. März dort als Dauerleihgabe der Stadt Mülheim zu bewundern sein.

Elke Beckord mit alten Vermessungstechnischen Geräten für das Museums für Kunst- und Kulturgeschichte, Dortmund.
Foto: Walter Schernstein
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Stand: 17.03.2006













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