Holthausen - Menden - Raadt

Dicken am Damm: Die Ruhrauen zum Lieblingsort der Deutschen wählen - und Mülheim ist dabei!Natur und Grün bestimmen große Teile von Holthausen, Menden und Raadt und sorgen dafür, dass diese Ortsteile für viele Menschen einen besonderen Freizeitwert haben. Ein herausragender Anlaufpunkt sind da die Ruhrauen, die in weiten Teilen ein Naturschutzgebiet sind und Flora und Fauna Raum geben. Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, Angler, Naturliebhaber kommen in den Ruhrauen gleichermaßen auf ihre Kosten.

Menden ist ein eher ländlicher Stadtteil, der durch seine Nähe zur Ruhr eine große Exklusivität besitzt. Verschiedene Wassersportvereine sowie Mülheims DLRG haben sich dort niedergelassen und besitzen - ebenso wie ihre Nachbarn - direkten Zugang zu Leinpfad und Wasser. Gleiches gilt für die Bewohner des dortigen Seniorenheims "Haus Ruhrgarten".

Direkt an der Mendener Brücke findet sich der Ruhrstrand - an dem zwar kein Sandkorn zu finden ist, der aber mit seinen Grünflächen, den Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, wie etwa den Grillplätzen, bei warmem Wetter ein beliebtes Ziel ist.

Eingangspforte Hauptfriedhof, für Trauerfeiern können wahlweise eine große und eine kleinere Trauerhalle benutzt werden. Rumbach- und Höltertal liegen hingegen auf Holthausener Gebiet. Beide Naturschutzgebiete sind beliebte Ausflugsziele für Spaziergänger. Die bewaldeten Bereiche gehen in Felder über, die zu Raadt gehören. Auch der Mülheimer Hauptfriedhof ist in diesem Ortsteil zu finden. Er ist mit etwa 45 Hektar der größte Friedhof der Stadt und nicht nur wegen seines 1928 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Portals sehenswert. Der Hauptfriedhof ist Teil der Themenroute "23 Parks und Gärten der Route Industriekultur". Die Raadter Wohngebiete sowie die Rembergschule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung", sind durch eine Straßenbahnlinie an die Innenstadt angeschlossen. Zudem gibt es dort eine Ab- und Auffahrt der Autobahn A 52. Dies ist ein Grund, warum sich einige Firmen dort angesiedelt haben. Auch der Flughafen Essen-Mülheim liegt dort.

Holthausen ist zugleich ein Wissenschaftsstandort von Weltrang: Das Max-Planck-Institut (MPI) für Kohlenforschung ist eines der ältesten Institute der Max-Planck-Gesellschaft. An dieser Forschungsstätte legte der Chemie-Nobelpreisträger Karl Ziegler die Grundlagen für die Massenproduktion von Kunststoffen wie Polyethylen und Polypropylen. Erst seit 2012 gibt es das Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion, das aus dem MPI für bioanorganische Chemie hervorgegangen ist. Die Forscher hier beschäftigen sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen und betreiben somit praktisch Grundlagenforschung für die Energiewende.

Tiergehege Witthausbusch: Für viele Ziegen ein ZuhauseDer Witthausbusch, der nicht weit von den Instituten entfernt liegt, ist nicht nur ein Holthausener Waldgebiet mit Spazierwegen und einer großen Wiese zum Bolzen und Picknicken, sondern auch ein besonderes Ausflugsziel für Familien. Ein Grund dafür ist das Tiergehege, in dem sich Damwild und Mufflons in ihrem natürlichen Umfeld bewegen. Und weil hier insbesondere alte und gefährdete Haus- und Nutztierrassen beheimatet sind, ist das Areal mit dem Siegel der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) ausgezeichnet worden. Im Februar 2014 wurde er zum ersten Arche-Park Nordrhein-Westfalens ernannt. Die Tiere können nicht nur gut beobachtet, sondern dürfen auch gefüttert werden.

Im Bereich eines großen Spielplatzes, der am Parkeingang zur Pettenkofer Straße liegt, gibt es zudem einen "Kleintierzoo", der dem Betriebsgelände Schirrhof zugeordnet ist.

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Stand: 21.08.2017

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