Foto: Jürgen Bauer
1963 in Tübingen geboren.
Ab 1985 Schauspielausbildung an der Hochschule in Hamburg.
Arbeit als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen Theatern. Drehbuchautor und Dramatiker.
Ulrich Hub lebt in Berlin.
Stücke (Auswahl)
Fräulein Braun UA 17.02.1995 Thalia Theater Hamburg, R: Ulrich Hub
Der dickste Pinguin vom Pol UA 04.09.1996 Theater Dortmund, R: Thomas Schiffmann
Die Beleidigten UA 07.06.1998 Theater der Stadt Heidelberg, R: Pit Holzwarth
Die Rechnung des Milchmädchens UA 17.03.2000, Schauspiel Bonn, R: Frank Hoffmann
Pinguine können keinen Käsekuchen backen UA 27.05.2001, Reibekuchentheater Duisburg, Regie: Volker Koopmans
Der Froschkönig UA 02.11.2001, Stadttheater Gießen, R: Simone Sterr
Blaupause UA 13.01.2002 Bühnen der Stadt Köln, R: Torsten Fischer
Imago UA 16.06.2004, Bühnen der Stadt Köln, R: Torsten Fischer
Das Schlafzimmer von Alice UA 12.02.2005, Staatstheater Darmstadt, R: Ulrich Hub
Remind me to forget UA 12.11.2005, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, R: David Mouchtar- Samorai
An der Arche um acht UA 05.04.2006, Badisches Staatstheater Karlsruhe, R: Ulrich Hub
Ich, Moby Dick UA 25.11.2007, Bühnen der Stadt Köln, Regie: Michael Simon
Nathans Kinder UA 04.04.09, Theater Junge Generation, Dresden, Regie: Ulrich Hub – „KinderStücke 2010“
Auszeichnungen (Auswahl)
1997 Preis der Frankfurter Autorenstiftung
2000 Niederländisch-Deutscher Kinderdramatikerpreis
2006 Deutscher Kinderhörspielpreis, Niederländisch-Deutscher Kinderdramatikerpreis, Deutscher Kindertheaterpreis
2008 kinderLITERAturpreis der Linzer Buchmesse LITERA
Theater Junge Generation, Dresden
Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Moslems, Christen und Juden streiten darüber, wessen Gott der wahre Gott ist.
Der Kreuzritter Kurt, gerade selbst einer Hinrichtung wie durch ein Wunder entkommen, rettet Recha aus einem brennenden Haus. Eigentlich eine Heldentat. Aber als er erfährt, dass sie die Tochter des Juden Nathan ist, wäre er lieber am Haus vorbeigegangen. Bis er Recha kennen lernt. Recha, die klug ist und stur. Die ihn zum Lachen bringt und auf neue Gedanken.
Allen religiösen Konventionen und Konflikten zum Trotz verlieben sich Recha und Kurt ineinander. Und sie beginnen den Vorurteilen der Erwachsenenwelt mit fragender Neugier und wachsendem Zweifel zu begegnen.
Als die Fehde zwischen Sultan, Bischof und Nathan zu eskalieren droht, bittet Recha ihren Vater, die Ringparabel zu erzählen.
Ulrich Hub ist mit NATHANS KINDER "eine erfrischende, kluge und nicht zuletzt auch amüsante Neufassung des berühmten Stoffes gelungen." (Dresdner Neueste Nachrichten)
"Das Stück eignet sich hervorragend, um Kinder die Auseinandersetzungen zwischen Andersgläubigen zu zeigen." (Sächsische Zeitung)
Werner Mink
Uraufführung am 4. April 2009, Theater Junge Generation Dresden
Inszenierung: Ulrich Hub
Musikalische Leitung: Ole Schmidt
Bühne: Grit Dora von Zeschau
Kostüm: Grit Dora von Zeschau
Mit
Thomas Kressmann
Ulrich Wenzke
Benjamin Mathis
Marja Hofmann
Christian Habicht
Mitglieder der Theaterakademie
Spieldauer: 1 Stunde, 50 Minuten
Ab 10 Jahren, Klassen 5 - 8
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main
www.verlagderautoren.de
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