Archiv-Beitrag vom 17.06.2011Im Ruhrgebiet die Nase vorne

In der aktuellen Studie "E-Government 2011" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat die Stadt Mülheim an der Ruhr den vierten Platz belegt. Vor Mülheim liegen nur Düsseldorf, Stuttgart und Freiburg. Bisher ist es das beste Ranking in nationalen Vergleichen.

Startblock mit der Nummer 4 (kommerzielle und redaktionelle Nutzung, eingeschränktes Bearbeitungsrecht)Gute Nachrichten für Stadtkämmerer Uwe Bonan: "Das ist doch mal eine erfreuliche Mitteilung! Dank unserer engagierten Mitarbeiter sowie der Unterstützung und der technischen Kreativität des Webteams vom Amt Zentrale Dienste konnte der städtische Internetauftritt seit seinen bescheidenen Anfängen Ende der 90er Jahre kontinuierlich verbessert und ausgebaut werden. Die Anzahl der Zugriffe ist rasant gewachsen, das Interesse der Bürger an Stadtthemen ist geweckt, die Online-Kommunikation erleichtert die Arbeitsabläufe und optimiert den Service. Vielfache Auszeichnungen und dieser gute vierte Platz jetzt zeigen, dass wir hier auf einem guten Weg sind", ist Bonan begeistert.

Untersucht wurde die Umsetzung von E-Government in 187 deutschen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Einer der Gründe für das gute Abschneiden ist das Angebot an Dienstleistungen, die durchweg online durchgeführt werden können. Mülheim hat fast von Beginn seiner Präsenz im Internet auf echte Online-Dienstleistungen ohne Medienbruch gesetzt und vermieden, dass sich die Internetnutzer darauf beschränken müssen, lediglich Formulare auszufüllen, auszudrucken und dann per Post ins Rathaus zu senden.
Pluspunkte gab es daher für die Möglichkeiten, online auf Missstände hinzuweisen, eine Sperrmüll-Abfuhr zu beantragen, Fundsachen einzusehen und zu melden sowie Auskünfte aus den Personenstandsregistern zu beantragen. Erstaunlich aus Mülheimer Sicht: Nur die wenigsten Kommunen bieten ihren Bürgern, die Möglichkeit, Hunde online anzumelden. In Mülheim gehörte diese durchgehende Online-Dienstleistung zu den ersten überhaupt.

Verbesserungspotenziale bieten sich selbstverständlich immer weiter an. So sind nicht nur neue Online-Services in der Planung und Umsetzung, auch an der redaktionellen Optimierung der Inhalte wird verstärkt gearbeitet.

Der öffentliche Teil der Studie steht auf der Internetseite von Ernst & Young zum Herunterladen bereit.

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Stand: 17.06.2011

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