Archiv-Beitrag vom 24.11.2015Informationen zum Stand der Planungen "StadtQuartier Schloßstraße"

Stadtspitze, Wirtschaftsförderer und Projektentwickler informierten. Oberbürgermeister Scholten baut auf Transparenz gegenüber den Ratsfraktionen

Mit großem Interesse verfolgten am 23. November 2015 Vertreter aller Ratsfraktionen die Information der Stadtspitze, der Wirtschaftsförderung sowie der Projektentwickler zum Stand des Projektes "StadtQuartier Schloßstraße". Bei einem virtuellen Rundgang durch die verschiedenen Gebäudeteile wurde den Ratsvertretern der Stand der Planung sowie der Vermarktung der Flächen eindrucksvoll verdeutlicht. "Das Projekt ist auf einem sehr guten Weg", resümierte Oberbürgermeister Ulrich Scholten.

Entwurf, Ansicht von oben, StadtQuartier Schloßstraße - Umnutzungsstudie Kaufhof Mülheim an der Ruhr

Neben der Information, wie weit die Planungen bereits gediehen sind, nahm OB Scholten die Gelegenheit wahr, den Fraktionsvertretern eine mögliche Option in Verbindung einer zentral gelegenen Volkshochschule (VHS) mit dem "StadtQuartier Schloßstraße" aufzuzeigen. Vertreter der Projektentwickler wiesen auf die Möglichkeit hin, beim jetzigen Stand der Planung noch "Verschiebungen" vornehmen zu können. So stehe eine Fläche zur Verfügung, die von der Größe und der Lage für den modernen Betrieb einer Volkshochschule in Frage kommen könnte. Diese Option wäre auch für die VHS selber attraktiv.

Auf diese Weise - so OB Scholten - könne die VHS aus ihrem jetzigen stark sanierungsbedürftigen und viel zu großen Gebäude an der Bergstraße in eine noch zentralere Lage umziehen.

Entwurf, Ansicht vom Stadthafen / Ruhrpromenade, StadtQuartier Schloßstraße - Umnutzungsstudie Kaufhof Mülheim an der Ruhr

Bekannterweise entspricht das aus den 70er Jahren stammende Gebäude - auch energetisch - nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit. Eine entsprechende Sanierung würde bis zu 16 Millionen Euro kosten, rechnete Stadtkämmerer Uwe Bonan vor. "Und dennoch bliebe es ein 'Altbau', dessen Flächen nur zur Hälfte genutzt werden", ergänzte Scholten.

Als "Risiko" bliebe bei einer Umsiedlung in die Stadtmitte allerdings das laufende denkmalrechtliche Verfahren, dessen Ausgang nicht in wenigen Wochen zu erwarten sei. Denn ohne Denkmalschutzauflagen wäre das Gebäude beziehungsweise das Grundstück "sehr gut zu vermarkten", erläuterte Wirtschaftsförderungschef Jürgen Schnitzmeier.

"Unser Anliegen ist es zum jetzigen Zeitpunkt, das Zeitfenster bis zum Jahresende aufzuzeigen, um politisch über die Option der Verlegung der VHS zu beraten und zu entscheiden", so Oberbürgermeister Scholten.

In den Vorträgen der Projektentwickler wurde deutlich: Auch ohne eine VHS geht das "StadtQuartier Schloßstraße" mit großen Schritten seiner Realisierung entgegen.

Weitere Entwürfe und Animationen finden Sie in der beigefügten PDF-Datei zum Herunterladen.

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Stand: 09.12.2015

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