Archiv-Beitrag vom 06.12.2007Internationale Stadt Mülheim

Leben, Arbeiten und Wirken in der Internationalen Stadtgesellschaft

Hände als Symbol. Menschen aus über 130 Nationen sind in Mülheim zu Hause. Daraus resultiert enormes multikulturelles und multinationales Entwicklungspotenzial.Menschen aus über 130 Nationen sind in Mülheim an der Ruhr zu Hause. Daraus resultiert enormes multikulturelles und multinationales Entwicklungspotenzial: Und auch die Aufgabe, die "internationale Stadtgesellschaft" als Realität des 21. Jahrhunderts zu verstehen und sie als Bereicherung erlebbar zu machen, damit aus vielen multinationalen Quellen eine europäische Identität entstehen kann.

Die Internationale Stadt soll allen Einwohnerinnen und Einwohnern Mülheims unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Identität und Herkunft eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben ermöglichen. Dies gelingt nur im Zusammenwirken aller, die sich für Integration in Vereinen, Einrichtungen und Institutionen engagieren oder professionell daran arbeiten.

Die Gründung der "Internationalen Stadt" basiert auf dem im Jahr 2001 begonnenen KulturDialog als "Leitbild für die Kulturentwicklung". Danach sollen die verschiedenen Aktivitäten dieser Akteure vernetzt und "Fragen nach dem Kulturverständnis, nach dem Adressaten, Inhalten und Zielen der öffentlich geförderten Kultur in Mülheim an der Ruhr immer wieder neu gestellt und beantwortet werden."

Die "Internationale Stadt" Mülheim an der Ruhr will dieser Zielsetzung entsprechend die Menschen aus den einzelnen Stadtteilen und Berufsfeldern "für die Suche nach Mitteln und Wegen sensibilisieren, mit denen im Rahmen des Interkulturellen Dialogs eine aktive und weltoffenen Unionsbürgerschaft erreicht werden kann, die kulturelle Unterschiede achtet und auf gemeinsamen Werten in der Europäischen Union aufbaut."
Darüber hinaus sollen interkulturelle Beziehungen zwischen den Mülheimerinnen und Mülheimern, lokalen Einrichtungen, Akteuren der Städtepartnerschaften und auch auf internationaler Ebene gefördert und ausgebaut werden.

Ein besonderer Schwerpunkt soll auf eine breitenwirksame Förderung des Interkulturellen Dialogs bei den jungen Menschen in Schule, Ausbildung und Beruf gesetzt werden. So ergibt sich für sie die Möglichkeit, sich mit den gemeinsamen Werteorientierungen zum Schutz von Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit, sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und insbesondere von Menschenrechten gegenüber Minderheiten zu identifizieren und diese zu verwirklichen.

Koordiniert werden alle Aktionen von dem beim Rat der Stadt angesiedelten Projekt-Team, das durch die Forschungsgruppe mikom unter Leitung von Professor Dr. Bayer, vom Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. an der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet wird.

Eine Internetplattform mit Veranstaltungshinweisen, Kontaktdaten und Informationen finden Sie auf www.muelheim-integriert.de.

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Stand: 24.02.2016

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