Internationaler Frauentag
Mit der "neuen" Frauenbewegung wurde der internationale Weltfrauentag zum zentralen Aktionstag für soziale und politische Gerechtigkeit für Frauen bei uns in Deutschland und in aller Welt. An diese Tradition möchten die Vertreterinnen der unterschiedlichen Frauenverbände, Institutionen, Parteien und Gewerkschaften in Mülheim an der Ruhr anknüpfen, wenn sie sich in jedem Jahr am 8. März unter einem bestimmten Motto mit ihren Projekten und Aktionen präsentieren.



Der internationale Frauentag entstand aus Solidarität zu streikenden Textilarbeiterinnen, die im Jahre 1857 in New York für gleiche Löhne und humane Arbeitsbedingungen kämpften. In Deutschland beginnt die Geschichte dieses Tages am 19.3.1911 mit einer Demonstration für Staatsbürgerinnenrechte bei der eine Millionen Frauen auf die Straße gingen. Erst 1919 erhielten auch Frauen in Deutschland das Wahlrecht.
Auf die gesetzlich verankerte Gleichberechtigung mussten sie allerdings noch lange warten. Erst mit Inkrafttreten des Grundgesetzes im Jahre 1949 wurde den Frauen die gesetzliche Gleichberechtigung formal zugestanden. Und erst seit 1956 ist im Bürgerlichen Gesetzbuch die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann "garantiert". Nichts desto trotz war es Frauen bis Ende der 60èr Jahre des 20. Jahrhunderts nicht möglich z.B. ohne die Zustimmung des Gatten (oder des Vaters) ein eigenes Konto zu eröffnen oder einen Arbeitsvertrag abzuschließen.
Veranstaltungen zum "Internationalen Frauentag":
8. März 2007, 16.00 - 19.30 Uhr "Frauenlauf" mit anschließendem Sektempfang und Filmvorführung von "Antonias Welt" im Rio Kino und Café Mülheim
8. März 2006, 11.00 - 12.30 Uhr Kurztheaterstück zum Thema "Häusliche Gewalt" (Theater im Fluss e.V., Kleve): "... aber ich lieb dich doch!" mit anschließender Diskussion mit Fachleuten aus Mülheim an der Ruhr (Moderation: Sylvia Czapiewski, Journalistin; freie Mitarbeiterin bei Antenne Ruhr) - Veranstaltungsort: Zentralbücherei Mülheim an der Ruhr; FOROTHEK (1. Etage)
8. März 2005, 14.00 - 18.00 Uhr
Informationsstände und ein buntes Programm - Theater, fishbowl-Diskussion etc. - zu sehen im Forum City Mülheim
8. März 2004, 14.00 Uhr
Aktionen und Informationsstände verschiedener Frauenbewegungen in Mülheim an der Ruhr
Forum
18. März 2004, 19.00 Uhr
Else Wiegard liest aus ihrem Buch
"Ich glaubte, es sei Liebe"
fliedner info box, Kaiserstr. 31-33
Die Geschichte, die Else Wiegard erzählt, ist keine der üblichen Liebesgeschichten, sondern die Biographie einer Frau, die viele Jahre ihres Lebens damit verbrachte, Anderen zu helfen in der Hoffnung, sich damit Liebe und Anerkennung zu "verdienen".
Kontakt
Stand: 09.11.2010













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